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Apples Chip-Architekt wechselt zu AMD

Mitarbeiter des iPhone-Herstellers sind begehrt. So auch Jim Keller, langjähriger Architekt der Apple-Prozessoren, die wir alle in unseren iPhones und iPads herumtragen. Jim Keller entwickelte jahrelang ARM-Chips für den IT-Konzern aus Cupertino und verließ Apple nun in Richtung AMD.

Beim US-amerikanischen Chip-Hersteller AMD wird Jim Keller die Position des Vice President für die Sparte der Mikroprozessorkerne. Dort wird Keller mit Mark Papermaster zusammenarbeiten. Auch Papermaster war bei Apple tätig und entwickelte unter anderem das iPhone und den iPod mit, ehe er Ende 2010 wegen Steve Jobs kündigte, da er mit ihm nicht zurechtkam.

Jim Keller war seit 2008 in Cupertino bei Apple tätig und entwickelte dort sämtliche Generationen der kleinen Mikrochips, die im iPhone, iPad und in den iPod-Modellen verbaut wurden. Somit war er äußerst aktiv in der Produktentwicklung integriert und sorgte dafür, dass qualitativ hochwertige technische Komponenten entstehen konnten, die nur wenig Raum in Anspruch nehmen. Auch bei AMD wird Keller in einem ähnlichen Bereich arbeiten und stromsparende Mikrochips entwickeln. Diese Prozessoren sollen dann in AMD-Produkten zum Einsatz kommen, zu denen derzeit aber keine Informationen existieren.

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3 Kommentare

  1. Also ganz ehrlich, der artikel klingt, als wären mitarbeiter bei apple qualifizierter und so weiter. Vor allem ist es ja nicht so, dass apple gute chips entwickelt. „und sorgte dafür, dass qualitativ hochwertige technische Komponenten entstehen konnten“ eher entwickelt apple die firma chips für den eigenbedarf, die sich nicht wesentlich von den anderen unterscheidet.

    Zudem sind alle spezialisten gefragt, egal von welcher bude.

  2. Es bleibt zu hoffen, dass er die Arbeit verweigert, wenn „seine“ Chips in die Apple-Klone von Samsung einfließen sollen. Soviel Charakter sollten Ex-Apple-Mitarbeiter schon noch besitzen.

  3. Wenn ein Arbeitgeber sich so negativ verändert, dann kann man auch mal die Identität mit dem Unternehmen verlieren. Ich hab das nach zwanzig Jahren auch gemerkt. Wenn dann der Wettbewerb mit einem guten Angebot kommt dann muss sich der alte Arbeitgeber anschnallen. Also ich würde die Arbeit nicht verweigern und die gute Arbeit machen die ich vertraglich zugesagt habe.