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Die Folgen des neuen Twitter-APIs: Öffentlicher Alpha-Test von Tweetbot für Mac beendet

Mitte des Monats berichteten wir euch von dem neuen API (application programming interface) des Microblogging-Dienstes Twitter.  Und auch von den Gefahren und Beeindträchtigungen für Drittanbieter-Twitterclients. Die neuen Bedingungen des APIs fordern nun ein erstes prominentes Opfer: Die Entwicklergruppe Tapbots gab bekannt, den Public Alpha Test des Clients Tweetbot für Mac einzustellen.

Einstellung wegen Userbeschränkungen

Der Alpha-Test von Tweetbot für Mac begann vor etwa einem Monat, um den Entwicklern wichtiges Feedback für die finalen Überarbeitungen der App zu geben. Nun gab der Entwickler Tapbots in einem Blogpost bekannt, dass der Alpha-Test aufgrund der neuen API-Bedingungen von Twitter eingestellt werden müsse. Wörtlich heißt es:

As some of you may have already noticed the download link for the Tweetbot for Mac alpha no longer works. Twitter’s latest API Changes means now we have a large but finite limit on the number of user tokens we can get for Tweetbot for Mac. We’ve been working with Twitter over the last few days to try to work around this limit for the duration of the beta but have been unable to come up with a solution that was acceptable to them. Because of this we’ve decided its best for us to pull the alpha.

Grund für den Rückzug der Beta ist die Userbeschränkung des neuen API. Jede Drittanbieter-App ist nun ohne entsprechende Genehmigung von Twitter auf 100.000 Usertokens beschränkt. Scheinbar reicht dies Tapbots nicht aus. Man versuchte, an Twitter heranzutreten, um eine Lösung zu finden. Dies blieb jedoch leider erfolglos. In Folge dessen ist der Download-Link nun nicht mehr aktiv, die Alpha-Testphase ist nicht mehr öffentlich.

Tweetbot-Fans können aufatmen: Einstellung betrifft nur die Testphase

Für all diejenigen, denen Tweetbot für Mac bisher gefallen hat, gibt es gute Nachrichten: Tapbots stellte lediglich die öffentliche Alpha-Testphase ein. Es ist weiterhin geplant, die App nach der Fertigstellung zu verkaufen. Ein genauer Termin ist noch nicht bekannt, aber wenn die App hält, was sie bisher verspricht, dann kann sie nicht früh genug kommen.

Trotz allem zeigt diese Aktion, dass die neuen API-Bedingungen von Twitter nicht ganz durchdacht sind. Ein kleines Beispiel: Ein User-Token kann nur dann wieder freigegeben werden, wenn der Nutzer dies aktiv tut. Dazu muss er – wenn er den entsprechenden Client nicht mehr benutzt – auf die Twitter-Seite gehen und den Zugriff manuell widerrufen. Das dürften jedoch nur die wenigsten tun. Als Ergebnis erhält man eine ganze Menge Token, die nicht mehr aktiv genutzt werden.

Die neuen Bedingugen von Twitter sind in der Welt der Entwickler insgesamt nicht auf Gegenliebe gestoßen. Wer weiß – vielleicht lässt der Microblogging-Dienst sich ja noch zum einlenken bewegen.

(via 9to5Mac)

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