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Google CEO Eric Schmidt: Kampf zwischen den Smartphone-Plattformen definiert den Markt

Google CEO Eric Schmidt ist ein Mann, dessen Wort in der Tech-Branche durchaus etwas zählt. In einem ausführlichen Interview mit AllThingsD stand Schmidt Walt Mossberg und Kara Swisher ausführlich Rede und Antwort. Es ging um die Technologiebranche, die Smartphoneindustrie, Googles Rolle als Anbieter einer Smartphone-Plattform und die Beziehungen zum Konkurrenten Apple.

Der Kampf zwischen iOS und Android definiert den Markt

Aus Schmidts Sicht gibt es momentan 4 Firmen, die in der Lage sind, die Art und Weise, wie Kunden mit Elektronikprodukten für Konsumenten umgehen zu diktieren. Schmidt nennt diese Theorie die „Gang of four“. Bei den angesprochenen Unternehmen handelt es sich um Facebook, Amazon, Apple und Google. Am einflussreichsten auf den Markt seien momentan aber die beiden Plattformen Android und iOS und die immer wieder entstehenden Streitigkeiten.

Schmidt nahm in diesem Zusammenhang auch Stellung zu den Patentkriegen und sagte, diese seien inzwischen an einem Punkt angelangt, den man als verantwortungsbewusstes Unternehmen nicht mehr weiter verfolgen dürfe. Das Patentsystem habe einen Punkt erreicht, an dem kleinere Firmen ihre Erfindungen nicht mehr effektiv schützen können. Das System sei schlecht für Innovationen und eliminiere Wahlmöglichkeiten auf Kundenseite.

Apple und Google befinden sich in einem ständigen Wettstreit um User. Schmidt betonte, dass Android iOS locker in die Tasche stecke, was die Userzahlen angeht. Das Verhältnis sei momentan ungefähr 4:1, und bis Ende des Jahres könnte Android die magische Marke von einer Milliarde Nutzern knacken.

Apple und Google Maps

Unweigerlich kam die Sprache auch auf Apple und Google Maps. Mit iOS 6 hat Apple sich von Google abgewandt, was die Kartendienste angeht und eine eigene Karten-App eingeführt, die allgemein auf Kritik stößt. Schmidt kann diese Aktion von Apple nicht verstehen und sagte, Apple hätte weiterhin Google Maps nutzen sollen.

Mossberg hakte ein und wies darauf hin, dass Google Apple einige Funktionen von Google Maps vorenthalten hat. Speziell wurde Turn-by-Turn-Navigation angesprochen, was als einer der großen Gründe gilt, warum Apple sich von Google Maps abgewandt hat. Schmidts Reaktion auf diese Frage:

We negotiated all these details with Apple, and the fact of the matter is they decided a long time ago to do their own maps. I think what Apple has learned is that maps are really hard. I think they really are hard.

Man habe alle diese Details mit Apple ausgehandelt, und die Entscheidung für einen eigenen Service fiel bereits früh. Apple habe nun gelernt, dass Mapping eine komplizierte Angelegenheit ist. Schmidt sagte im Verlauf weiterhin, dass Google Maps eindeutig die bessere Kartenapp sei.

Zu Googles Plänen, Google Maps zurück zu iOS zu bringen wollte Schmidt sich nicht äußern.

Schmidt: Wenn nicht Google, dann Apple

Auch wenn Schmidt einige harsche Worte für Apple übrig hatte, gab er gegen Ende des Interviews zu, er würde immer eine schwache Stelle für Apple haben.  Schließlich saß er auch 3 Jahre im Verwaltungsrat der Firma. Die Antwort auf eine Zuschauerfrage spiegelt Schmidts Gefühle gegenüber Apple recht gut wieder:

Zuschauer: If you had to be a CEO again, would you choose Apple, Amazon or Facebook?

Schmidt: Which one has the most cash? Would be Apple.

 

(via Apple Insider)

 

Google CEO Eric Schmidt: Kampf zwischen den Smartphone-Plattformen definiert den Markt
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3 Kommentare

  1. VHS hat sich durchgesetzt gegen das bessere Video 2000
    Es gibt mehr User für Windows als für OSX, Linux, Unix
    Es gibt mehr Android User als OSX User???
    Es gibt mehr Sand in der Wüste als Oasen
    Es gibt mehr Fiatfahrer als Ferrarifahrer und mehr Sch….fliegen als Bienen.
    Heißt das jetzt immer das die Masse besser ist?? Oder bedeutet es auch wie Brecht einst sagte: die dümmsten Kälber wählen sich ihre Stricke selbst.

  2. Also macfee, normalerweise denke ich, dass du ziemlich verblendet bist, was apple betrifft. Aaaaber die Aufzählung gefällt mir richtig. Obwohl ich der sache mit Windows nicht zustimme. Windows 7 ist besser als der ruf, den uraltnutzer verbreiten.

    Um beim thema zu bleiben, denke ich, dass es mehr als diese 4 Firmen gibt. Vor allem Facebook zähle ich nicht dazu. (ausschließlich persönliche Ansicht). Aber schmidt hat recht, was das Patentsystem betrifft. Jedoch gehören grad zu den Nutznießern des selbigen. Es wird schon seinen Hintergrund haben, warum apple von maps weg wollte. Besser wird maps in den nächsten jahren nicht aber wer weiß, was nich kommt.

  3. Bla bla bla schwachsin kauft das zeug oder nicht die Welt ist eh ne HOU