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Apple Patente: Sonar statt Infrarot im Näherungssensor

Apple und Patente. Nicht nur die Rechtsstreitigkeiten, sondern auch die von der Fruit Company eingereichten Patente werden immer eine Quelle für Nachrichten bleiben. In einem aktuell veröffentlichen Patent beschreibt Apple die Möglichkeit, die Infrarotnäherungssensoren, die dafür sorgen, dass das Touchdisplay unempfindlich wird, wenn man das iPhone am Ohr hält, durch eine sonarähnliche Technologie zu ersetzen.

Das Patent

Sonar kennt man normalerweise aus U-Booten. Auch Fledermäuse und Delphine orientieren sich über Schallwellen, die von Gegenständen und Hindernissen reflektiert werden. Das Patetn „Passive proximity detection“ von Apple beschreibt nun eine Technologie, die die Prinzipien eines Sonars einsetzt, um die Entfernung eines Objektes vom iPhone festzustellen. Bedeutet das, dass wir mit diesem Sensor ständig Schallwellen vom iPhone aussenden müssen? Nein, das von Apple beschriebene System ist passiv, das heißt, das iPhone nimmt Umgebungsgeräusche auf und rechnet diese in Entfernungsdaten um. Dies setzt natürlich voraus, das es Umgebungsgeräusche gibt, die von den das iPhone umgebenden Gegegenständen und Oberflächen zurückgeworfen werden. Da wir uns aber selten in einer völlig stillen Umgebung befinden, dürfte dies kein Problem darstellen.

Apple beschreibt in dem Patent mehrere Möglichkeiten, die Technologie zu realisieren. Mittels mehrerer im iPhone verbauten Mikrofone könnte der Abstand zu umgebenden Gegenständen zentimetergenau berechnet werden. Auch eine aktive Methode ist darunter, bei der ein Lautsprecher Geräusche in nicht hörbaren Frequenzen produziert, die von den Mikrofonen wieder aufgefangen werden.

Der Nutzen

Auf den ersten Blick kann es dem Kunden eigentlich egal sein, ob das iPhone nun Sonar oder Infrarot im Näherungssensor benutzt. Allerdings ist zumindest die passive Sonarvariante erheblich platzsparender als die aktive Infrarotvariante, da kein zusätzlicher Sensor verbaut werden muss. In einer Zeit, in der der Kunde nach immer schlankeren Geräten verlangt, ist jedes bisschen Platzersparnis Gold wert. Außerdem sind die passiven Systeme stromsparender als die Infrarotvariante.

Wie immer ist es unklar, ob Apple die Technologie auch zur Serienreife bringen wird. Allerdings wäre das iPhone gut für die Sonartechnik geeignet, da es bereits über drei externe Mikrofone verfügt.

 

(via Apple Insider)

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3 Kommentare

  1. „unempfindlich“?

  2. Man merkt das Apple viel viel mehr In der Tasche haben als manche Glaube.
    Das steht sowiso fest das Apple das Ipone 10 oder so schon in PLanung hat oder sogar ein Prototypen.
    warum sollten Sie den ihr gesammtes Wissen und Fortschrit in ein Handy stecken und es auf den Markt briongen wen sie den z.b Iphone 4 -4s stück führ stück unötige bauteile gegen bessere austauschen und progrämchen hinzufügen SIRI , bessere Kamera schnellerer PRozesser das wars uuuuhhhhh
    das Siri war schon nin den Köpfen von Steve jobs bevor es überhaupt ein Iphone gab

  3. Träum weiter. Deshalb ist Apple dann offenbar auch nicht fähig, Dinge in ein Handy zu implementieren, die teilweise schon Jahre alt sind?
    Du hast komische Ansichten…