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Apple Patente: Neues Journaling-System könnte die Suche unter iOS revolutionieren

Das iPhone 5 bietet in der besten Konfiguration 64 GB Speicherplatz. Dieser bietet Raum für unzählige Apps, Lieder, Fotos und Daten generell. Bei solchen Datenmengen verliert man schnell mal die Übersicht, und auch wenn iOS bereits eine recht effiziente Suchfunktion besitzt, ist immer Raum für Verbesserungen. Was ist zum Beispiel, wenn man den Namen einer bestimmten App vergessen hat und diese dann unter 100 oder sogar mehr Apps auf dem iPhone suchen muss? Apple hat ein Patent zugesprochen bekommen, dass ein Journaling-System beschreibt, das die Suche in iOS stark vorantreiben könnte.

Orts- und Zeittags erleichtern die Suche

Das Patent beschreibt ein System, das Orts- und Zeittags verwendet, um die Suche effizienter zu gestalten. So sammelt iOS eine große Datenbasis, in der jedes Event mit diesen beiden Tags versehen wird. Egal, ob es sich um einen Anruf, den Download einer App oder das Senden bzw. Empfangen einer Mail handelt, iOS weiß immer, wann und wo das Event stattgefunden hat.

Dieses Journaling-System würde komplett neue Suchoptionen eröffnen. Die Datenbank, die geschaffen wird, ist textbasiert und kann durchsucht werden. So könnte der User beispielsweise folgende Sucheingabe verwenden: „21.11.2012 AND 10 – 12 Uhr AND E-Mail“ und würde alle gesendeten und empfangenen E-Mails in diesem Zeitraum angezeigt bekommen. Die Suche würde selbstverständlich die Nutzung von logischen Suchoperatoren erlauben. Oder aber er könnte Fragen stellen wie „Welche App habe ich gestern auf der Arbeit runtergeladen?“. Mit Hilfe des Adressbuchs könnte iOS nun die Apps anzeigen, die am Vortag auf der Arbeit runtergeladen wurden. Es wäre natürlich auch denkbar, die Funktion ebenfalls in Siri zu integrieren.

Das Patent beschreibt auch ein UI, mit dem der User bestimmen kann, welche Events das iPhone über welchen Zeitraum speichert.

Viele Events können durchsucht werden

Neben den bereits erwähnten Ereignissen kann die im Patent beschriebene Suchfunktion auch Events wie das Öffnen und Schließen einer App, Netzwerkverbindungen, Ladezeiten, das Anschließen eines externen Gerätes sowie jedes andere Ereignis, das die höheren Funktionen des iPhones verwendet in die Datenbank übernehmen.

Das Patent beschreibt auch die Möglichkeit, die größer werdende Datenbank via Upload auf externe Server auszulagern und somit den benötigten Speicherplatz zu minimieren.

Wie immer ist ungewiss, ob die Funktion wirklich verwendet werden wird. Bedenkt man allerdings, dass der verfügbare Speicherplatz auf iDevices immer größer werden wird, wäre jede Weiterentwicklung der Suchfunktion von Userseite betrachtet wünschenswert.

 

(via Apple Insider)

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Ein Kommentar

  1. Revolution – wenn ich diese übertriebene Behauptung schon wieder lese. Apple-Leute sind so revolutionsgeil, dass sie am Ende dich nur mit einer „Evolution“ enttäuscht werden. Und hey, ich nutze iPhone und iPad, bin aber realistisch und erwarte nicht bei jedem neuen Schritt Apples eine Revolution – ihr etwa?!?