Home » Sonstiges » Woz: iOS goes business

Woz: iOS goes business

Apples Mitbegründer Steve Wozniak tritt immer wieder einmal in der Öffentlichkeit auf, um seine Meinung kundzutun. Und auch wenn seine Äußerungen durchaus ab und an für Kontroversen sorgen, so verfügt Woz doch über eine weitreichende Erfahrung in der Technologiewelt und behält mit seinen Vermutungen des öfteren Recht. Wenn er sich also bei Forbes über das Jahr 2013 äußert, dann lohnt es sich allemal, ihm zuzuhören.

Business Technology als großes Thema

Das große Thema in dem Gastbeitrag von Steve Wozniak ist Technologie in der Wirtschaftswelt. Spezifisch spricht er darüber, wie die Wirtschaft und vor allem große Unternehmen immer weiter weg von standartisierten Desktop-Lösungen zu persönlichen mobilen Geräten driften wird. Dies tut sie ja heute schon, aber Woz sieht noch viel Entwicklungsbedarf in diesem Bereich. BYOD – bring your own device – ist ein kompliziertes Thema, aber man wird immer mehr dazu übergehen, das persönliche Smartphone oder Tablet des Mitarbeiters in die Unternehmensstrukturen einzubinden. Dabei werden sich immer neue Wege eröffnen,Sicherheitsbedenken mit dem Komfort des eigenen Gerätes in Einklang zu bringen.

Eine große Rolle dabei wird die Cloud spielen. Die Tatsache, dass die Schaffung von Datencentern immer günstiger wird, wird dazu führen, dass immer mehr Unternehmen solche schaffen werden und dezentralisierte Cloud-Dienste für die Mitarbeiter erschaffen werden.

Natürlich wird sich auch die Technologie an die Bedürfnisse der Wirtschaft anpassen. Schon jetzt werden dem Nutzer immer mehr Möglichkeiten geboten, sein Smartphone oder Tablet in Präsentationen zu nutzen. In Zukunft wird laut Woz jedes Smartphone oder Tablet herstellerübergreifend mit jedem Bildschirm oder anderem Wiedergabegerät kommunizieren können und so problemlos überall für Präsentationen eingesetzt werden können. Der springende Punkt dabei ist, die Notwendigkeit eines Setups abzuschaffen. Das Gerät soll ohne viel Einrichtungsaufwand mit dem Wiedergabegerät kommunizieren können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für Steve Wozniak die Transzendenz der Plattformen. Langfristig muss der Weg dahin gehen, dass die Geräte unerschiedlicher Hersteller problemlos miteinander kommunizieren können. BYOD erfordert eben auch, dass ein Mitarbeiter sein Samsung Galaxy nutzen kann, während der nächste ein iPhone nutzt. Zwar gibt es auch jetzt schon genug plattformübergreifende Services, aber dieser Trend muss sich auf jeden Fall noch weiter entwickeln.

Logische Entwicklung?

Nun mag manch einer sagen, dass Steve Wozniak hier nur Entwicklungen anspricht, die sich sowieso aus reiner Logik ergeben. Schaut man sich die Realität in der Wirtschaft an, so merkt man aber, das noch viel Handlungsbedarf besteht. BYOD ist wegen den Sicherheitsbedenken immer noch ein schwieriges Thema, und besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen hinkt der Einsatz von Technologie im Geschäftsalltag weit hinter den Möglichkeiten zurück. Bessere Integration und Kompatibilität der einzelnen Geräte hat auf jeden Fall das Potential, die Arbeit erheblich einfacher und angenehmer zu gestalten.

 

(via TUAW)

Woz: iOS goes business
4 (80%) 5 Artikel bewerten

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.


6 Kommentare

  1. Was er sagt, sagen viele. Android ist aber nun mal den Unternehmen zu unsicher. Vielleicht tut sich da langfristig mal was, mag sein. Aber dafür bedarf es nicht der Meinung von WOZ.

    Ehrlich gesagt, selbst wenn er ein Loblied auf Apple singt bzw. singen würde, diesen Typen kann ich nicht mehr ernst nehmen.

  2. @ macfee

    Du sagst es

    ————-
    Man darf nicht vergessen: woz mag damals ein genialer Programmierer gewesen sein aber von wirtschaftlicher Entwicklung und Marketing hat er, im Gegensatz zum verstorbenen steve jobs, keine Ahnung.

  3. Mein Vorredner hat recht!!! Der Typ ist ein Schatten seiner selbst.
    Er hat damals Apple im Stich gelassen und lieber Folk-Konzerte organisiert, statt bei Apple mit zu arbeiten…
    Und jetzt macht er durchsichtige aussagen, um im Rampenlicht zu stehen um etwas Ruhm und Geld zu bekommen…

  4. „Ehrlich gesagt, selbst wenn er ein Loblied auf Apple singt bzw. singen würde, diesen Typen kann ich nicht mehr ernst nehmen.“

    Absolute zustimmung

  5. Zu Mr. Wichtig habe ich schon alles gesagt.

  6. Oh man, hier sind mal wieder alle geistig beschränkten auf einem Haufen.

    Ohne WOZ kein Steve!!!!!!!!!!