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Apple Patente: Die App für den Notfall

Apple wird oft als wahre Patentfabrik gesehen, auch wenn die aktuelle Jahresstatistik belegt, dass das Unternehmen aus Cupertino inzwischen einiges an Raum wieder gutzumachen hat, wenn es um die Anzahl der erreichten Patente geht. Auch in diesem Jahr werden wir euch selbstverständlich über interessante Patentanträge Apples informieren, wie zum Beispiel der kürzlich entdeckte Antrag bezüglich einer Notfall-App.

Das Patent

Der Antrag hört auf den Namen „Location-Based Emergency Information“ und beschreibt eine App, mit deren Hilfe der Nutzer Zugang zu lokalen Notfalldiensten hat. Dabei nutzt das iPhone die Ortungsdienste, um die richtigen Nummern und Dienste anzubieten. Die App soll weltweit funktionieren und damit einen großen Vorteil für Reisende darstellen, die sich vorher nicht über die Notfallnummern ihres Reiselandes informiert haben.

Aber auch im Inland kann die App Vorteile haben, selbst wenn man die jeweilige Notfallnummer kennt. Nach einem Unfall steht man verständlicherweise unter großem Stress. Dies kann zu ungenauen Ortsangaben während des Notrufes führen. Eventuell weiß man auch nicht genau, wo man ist. Die App könnte diese Probleme umgehen, indem sie bei einem Notruf gleichzeitig die Ortsdaten des iPhones übermittelt und es so einfacher für die Polizei oder den Rettungsdienst  macht, den Notrufenden zu lokalisieren. Außerdem kann die App dem Nutzer die Nummern lokaler Behörden anbieten für Fälle, in denen kein Notfall vorliegt. So können unnötige Anrufe bei den Notfall-Hotlines vermieden werden.

Unter den Erfindern der App findet sich ein bekannter Name. Neben Gregory N. Christie, Robert E. Borchers, und Imran A. Chaudhri wurde die App vom ehemaligen iOS-Chef Scott Forstall entwickelt, der Apple dieses Jahr verlassen wird.

Was bringt es dem User?

Schlechte Ortsangaben sind vor allem bei Autounfällen auf wenig befahrenen Straßen oft ein Problem für die Rettungsdienste. Da die Rettung verletzter Personen in den meisten Fällen zeitkritisch ist, könnten mit einer entsprechenden App lange Suchen vermieden wären. Generell fällt es den meisten Menschen schwer, nach einem Unfall (oder selbst als Unfallzeuge)  genaue Angaben gegenüber den Rettungsleitstellen zu machen. Vor diesem Hintergrund ist eine derartige App im Grunde schon lange überfällig, da die Übermittlung von genauen Ortsdaten an Polizei und Rettungsdienste im Grunde einer der ersten Verwendungszwecke ist, an die man bei Geräten mit Ortungsdiensten denken sollte.

(via AppleInsider)

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Ein Kommentar

  1. Noch keine Kommentare vorhanden?

    Ein Witz!!!

    Hatte ich schon kommentiert, nämlich das Apple jetzt auch noch Geld mit dem Retten von Menschenleben machen will.
    Oder warum wollen sie so eine Technik Patentieren lassen?????