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Apple Verwaltungsrat: Kritik wegen der Frauenquote

Ende 2013 hat Apples CEO Tim Cook sich im Wall Street Journal aktiv gegen die Diskriminierung von Homosexuellen am Arbeitsplatz eingesetzt und sich mit deutlichen Worten für den Employment Non-Discrimination Act (ENDA) ausgesprochen. Große Apple-Anteilseigner haben den Konzern nun wegen eines ganz ähnlichen Themas kritisiert – nämlich der Frauenquote im Verwaltungsrat und generell in den Führungspositionen.

Nur eine Frau im Verwaltungsrat

Wie Bloomberg berichtet, kommt die Kritik vornehmlich von den zwei Aktionären Trillium Asset Management LLC und Sustainability Group. Die Aktionäre bemängelten, dass sich in hohen Positionen bei Apple vornehmlich weiße Männer wiederfinden.

Nach dem Bericht gab es in den vergangenen Monaten mehrere Treffen zwischen den Aktionären und Apple-Vertretern, bei denen über die Angelegenheit geredet wurde. Eigentlich sollte es auf dem kommenden Aktionärstreffen am 28.2. zu einer Abstimmung kommen, aber nachdem Apple zugestimmt hatte, die Unternehmensrichtlinien zu ändern, ließen die Aktionäre das vorhaben wieder fallen.

In der Unternehmenscharta von Apple findet sich nun folgender Passus: “Der Nominierungsausschuss ist verpflichtet, aktiv nach hochqualifizierten Frauen und Personen aus Minderheitengruppen zu suchen, die in die engere Auswahl gehören.

Momentan ist die einzige Frau in Apples Verwaltungsrat die ehemalige Avon CEO Andrea Jung, die den Posten seit 2008 innehat. Im Frühjahr wird dann Angela Ahrendts als SVP of Retail and Online Stores in die Führungsriege von Apple einziehen.

Apple Verwaltungsrat: Kritik wegen der Frauenquote
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5 Kommentare

  1. Sie heißt Angela Ahrendts und nicht Angela Burberry ;-)))) arbeitet aber für Burberry!

  2. Alexander Trisko

    Hoppla. Danke. Weiß ich wohl, aber manchmal tippen die Finger nicht das, was ich will.^^

  3. Was habt ihr denn da für komische Werbung??

  4. Schön, dass ein so modernes Unternehmen wie Apple die Frauenquote einführt, die bei uns so mühsam diskutiert wird. Wie in der Managementliteratur (z.B. „Gender Balance“ von Peter Jedlicka) bereits diskutiert wird, sind solche Quoten einfach ein Controllinginstrument – das meist nachweisliche Umsatzsteigerungen bringt.

    Caroline

  5. Ich bin kein großer Freund von irgendwelchen Quoten. Der fähigste und qualifizierteste Mann oder Frau sollte für eine Position gesucht und ausgewählt werden, dabei ist die Hautfarbe nebensächlich. Zwanghaft eine Person aus einer Minderheitsgruppe „herauszuquetschen“ wäre eindeutig der falsche Weg.

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