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Apple TV und ResearchKit: Was wir sonst noch von der Keynote haben

Neben den MacBooks, der Apple Watch und iOS 8.2 hat Apple heute auch noch, eher beiläufig, aber am Anfang, ein paar andere Leckereien gezeigt. So gibt es, wenigstens in den USA, neues Futter für das Apple TV. Des Weiteren wurde ein neues ResearchKit-SDK gezeigt, das bei medizinischer Forschung helfen soll.

Auf der Apple-Keynote wurde heute nicht nur neue Hardware gezeigt. Auch die schon vorhandene wurde zumindest erwähnt. Den Anfang machte Apple TV wurde im Preis gesenkt. Von 99 Dollar geht es auf 69 Dollar herunter, für unsere Preise heißt das, dass nur noch 79 Euro an Apple für ein neues Apple TV überwiesen werden müssen. Eine aufgestockte Hardware gab es aber nicht. Dafür wurde eine neue Kooperation mit dem US-Sender HBO angekündigt, denn der Sender will seine gesamte Mediathek exklusiv auf Apple TV zur Verfügung stellen. Das Ganze wird 14,99 Dollar pro Monat kosten und den Zugang zu Serien wie Game of Thrones eröffnen – allerdings nur in den USA.

Zum Thema iPhone gab es ebenfalls einiges zu sagen. So wurde das 700 Millionste verkaufte iPhone gefeiert. Außerdem sollen iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit einer Kundenzufriedenheit von 99% glänzen, unter anderem wegen Apple Pay, das so langsam auch die Getränkeautomaten erobert. Doch Apple will neue Wege gehen mit dem iPhone und hat hierfür ResearchKit angekündigt.

Mit ResearchKit will man der Wissenschaft helfen und es Patienten und Wissenschaftlern einfacher machen, an Studien teilzunehmen. Dafür wurden 5 Apps entwickelt, die Tests für Parkinson-, Diabetes-, Herz-, Asthma- und Brustkrebspatienten bieten. Damit können die betroffenen überall die Tests durchführen und anstatt dass der Arzt nur eine Momentaufnahme der aktuellen Situation bekommt, gibt es dann bei Bedarf längerfristige Ergebnisse. Dabei soll der Datenschutz gewährt bleiben.

Um die Technologie zu pushen, will Apple das SDK unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichen, sodass Apps für derartige Tests auf beliebigen Plattformen erscheinen können. ResearchKit soll im April veröffentlicht werden, die ersten Apps gibt es ab heute, heißt es von Apple.

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