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iPhone: Activation Lock bringt weniger als erwartet

Seit iOS 7 gibt es den Activation Lock, der ein Bestandteil von „Find My iPhone“ ist. Damit sollen Diebstähle unattraktiv gemacht werden, da man ein nicht funktionierendes Gerät klaut, das sich entsprechend nicht mehr nutzen lässt. So viel zur Theorie, denn in der Praxis sieht das nicht ganz so toll aus, wie sich viele erhofft haben.

Wie das Wall Street Journal berichtet, hinterlässt der Activation Lock, den es seit iOS 7 gibt, gemischte Ergebnisse. Ist er aktiviert, kann ein als gestohlen gemeldetes iPhone nur noch mit Eingabe der Login-Daten der Apple-ID, mit der es gesperrt wurde, entsperrt werden. Ohne diese kann man das Gerät weder verwenden, noch wiederherstellen, denn bei einer erneuten Aktivierung werden die Daten gleichfalls abgefragt.

Dem Bericht zufolge haben die Diebstähle von iPhones aber nicht überall in dem Maße abgenommen, wie man es erwartet hätte. So soll die Rate in Oakland um 11%, in Austin um 17% gefallen sein. In Seattle ist sie aber um 32% gestiegen. Der Staatsanwalt, der für San Francisco zuständig ist, George Gascón, bekannt als Verfächter einer solchen Funktion, hat dafür seine ganz eigene These. Seiner Meinung nach besteht die Chance, dass der Activation Lock nicht aktiv ist, weil das in den Standardeinstellungen nicht vorgesehen ist. Deshalb könnte es sich für Diebe dennoch lohnen, ein iPhone zu klauen.

Allerdings sind auf eBay auch vermehrt gestohlene Smartphones aufgetaucht, auf denen der Activation Lock aktiv ist – als Beweis wurde das Produktbild gepostet, das die Apple-ID zeigt, die das Smartphone wieder entsperren kann.

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