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Apple kündigt iPad Pro und iPad mini 4 an

Auf der Keynote heute aus San Francisco hat Apple sowohl das iPad Pro als auch eine neue Version des iPad mini angekündigt, wobei der Fokus klar erkennbar auf dem iPad Pro lag. Es kommt optional mit einer neuen Tastatur und einem Stylus, dem Apple Pencil. Die Preise beginnen bei 799 Dollar.

Vollmundig kündigte Apple an, dass das iPad Pro nicht weniger als das vielseitigste und stärkste iPad ist, das sie jemals gemacht haben. Das beginnt schon bei dem großen 12,9-Zoll-Display, das 2732×2048 Pixel bereithält – das sind 5,6 Megapixel und damit mehr als ein MacBook Pro mit Retina-Display in 15 Zoll. Dafür wurde wieder ein eigener Timing Controller verwendet wie beim iMac. Außerdem kann das iPad Pro mit verschiedenen Bildwiederholraten arbeiten, um so Strom zu sparen, wenn keine 60 Bilder pro Sekunde gebraucht werden.

Der Vorteil des großen Bildschirms liegt in Multitasking, heißt es von Apple. Der Buldschirm sei so hoch wie das iPad Air breit ist – man kann also zwei „alte“ Apps im Vollbild nebenher laufen lassen. Das Ganze ermöglicht der Apple A9X-Chip, der 1,8-mal so schnell sein soll wie der A8X im iPad Air 2, bzw. sogar doppelt so schnell bei der Grafik. Das sei schneller als 80% aller in den letzten 12 Monaten verkaufte Laptops. Der Akku soll darunter nicht leiden, die traditionellen 10 Stunden seien immer noch problemlos möglich.

Dabei ist das iPad Pro kaum dicker als das iPad Air 2 – nur 0,8mm trennen die beiden, das iPad Pro ist 6,9mm dick. Es soll 710 Gramm wiegen. An Zubehör hat Apple das Smart Keyboard im Angebot. Mit einem neuen Anschluss wird es befestigt. Die Tasten sind in Gummi ummantelt und funktionieren technisch wie die des MacBook mit Retina-Display. Den Anschluss nennt Apple „Smart Connector“, er kommt mit drei Polen, einer für Strom, einer für Daten und einer als Befestigung. Das Ganze soll 169 Dollar kosten.

Zum Zeichnen und für andere Arbeiten, bei denen sich das anbietet, gibt es einen Stylus, den „Apple Pencil“. Dieser sieht aus wie ein Bleistift. Auf der Rückseite ist eine Kappe, unter der ein Lightning-Anschluss versteckt ist, mit dem man ihn direkt am iPad Pro wieder aufladen kann. Zu einem Preis von 99 Dollar kann man damit vor allem zeichnen. Der Stift soll erkennen, wie stark man aufdrückt und in welchem Winkel er übers iPad Pro gleitet. Für erhöhte Präzision wird die Abtastrate bei Verwendung des Stylus auf das Doppelte erhöt.

Ansonsten kommt das iPad Pro mit den üblichen Verdächtigen: 8 MP Kamera, WLAN 802.11ac, 150 MBit/s LTE und Touch ID. Als Farben stehen Silber, Gold und Spacegrau zur Auswahl. Das Ganze wird kosten 799, 949 oder 1079 Dollar und beinhaltet entsprechend WLAN mit 32 GB, WLAN mit 128 GB bzw. WLAN+Mobilfunk mit 128 GB. Ab November wird man es kaufen können.

Nur ganz kurz kam das iPad mini 4 zur Sprache – dessen Änderungen sind auch eher unspektakulär, es ist wie erwartet eine geschrumpfte Ausgabe des iPad Air 2 in jeglicher Hinsicht. Das iPad Air 2 hat kein Update erhalten.

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