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Neuer Preiskampf im Mobilfunk eingeläutet

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Was wäre das Smartphone nur ohne einen passenden Tarif. Man könnte es nur zu Hause gescheit nutzen und telefonisch erreichbar wäre man trotzdem nicht. Zum Glück sind die Zeiten vorbei, bei denen man ein Vermögen monatlich in den Handy-Tarif stecken musste…

Mobilfunkanbieter versuchen schon seit Jahren, um die Gunst der Kunden zu buhlen. Das begann damit, dass Verträge günstig wurden und zeitweise sogar deutlich billiger waren als Prepaid-Angebote. Doch die Zeiten sind vorbei. Heutzutage kauft man das Smartphone eher in einem Elektronikmarkt und der Tarif dazu wird vollkommen unabhängig davon gekauft. Jedenfalls dann, wenn man kaum Ansprüche stellt und nur möglichst günstig fahren möchte.

Vor nicht allzu langer Zeit musste man durchaus mit 20 Euro pro Monat rechnen, wollte man einen einigermaßen akzeptablen Smartphone-Tarif nutzen. Langsam, aber sicher hat sich dieses Limit nach unten bewegt, da immer mehr günstige Mobilfunk-Discounter ihre Angebote unter die Leute bringen wollten. Mittlerweile sind es gar schon 5 Euro im Monat, die man zu investieren hat, wenn man nicht allzu viele Ansprüche stellt.

Denn schon für einen einstelligen Eurobetrag jeden Monat erhält man ein paar Freiminuten und Frei-SMS (wenn nicht sogar Flatrate) sowie einige Megabyte an Datenvolumen. Will man einfach nur per WhatsApp erreichbar sein und bei Facebook seine Freunde darüber aufklären, wo man gerade speist, ist das durchaus akzeptabel. Welche Tarife für Sparfüchse in Frage kommen, klärt die Webseite mobil-helden.de auf.

Natürlich kann man für kleines Geld durchaus auch mehr bekommen, muss dafür aber auch tiefer in die Tasche greifen. Am häufigsten wird das das Datenvolumen betreffen. Dieses ist auch bei den großen Anbietern mit Vertrag eher eng bemessen. Dabei wird es immer wichtiger, denn immer mehr Leute nutzen immer weniger klassische Handy-Funktionen wie SMS oder Telefonie. Dem Internet gehört hierbei die Zukunft: Dienste wie WhatsApp haben die SMS fast komplett abgelöst und je nach Liberalität der Netzbetreiber lassen sich auch Telefonate per Skype & Co. via Internet führen.

Was viele nicht wissen: Auch wer sich für einen Spar-Tarif entscheidet, muss keine Kompromisse bei der Erreichbarkeit eingehen. Denn in Deutschland gibt es nur drei Netze, seitdem o2 und E-Plus fusioniert sind. Egal für welchen Anbieter man sich entscheidet, man landet immer entweder bei der Telekom, Vodafone oder o2, auch wenn man es nicht merkt. Für welches Netz man sich dabei entscheidet, hängt vor allem vom eigenen Anspruch ab – denn die Unterschiede sind erst im hohen Niveau fühlbar, wie Netztests von Chip und Connect regelmäßig zeigen.

Neuer Preiskampf im Mobilfunk eingeläutet
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