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iPhone SE: Teardown zeigt Mischung aus alten und neuen Chips

Am heutigen Donnerstag begann die Markteinführung des iPhone SE, dem ersten 4-Zoll-iPhone seit dem iPhone 5s aus 2013. Da die Keynote so vielversprechend klang, beinahe wie ein 4-Zoll-iPhone 6s, ist es umso interessanter, was sich unter dem Gehäuse versteckt – und das sind nicht nur neue Teile.

Liam hat ganze Arbeit geleistet

Bei Chipworks hat man das erste iPhone SE in die Hände bekommen und dieses auseinander genommen, um mal zu schauen, was sich so unter dem Gehäuse versteckt. Denn auf der Keynote letzten Montag sah es beinahe so aus, als hätte Apple das iPhone 6s auf 4 Zoll geschrumpft, 3D Touch weggelassen und den Preis gesenkt. In der gleichen Keynote wurde aber auch der Recycling-Roboter Liam gezeigt, der iPhones automatisiert in seine Bestandteile zerlegen kann – und beim Blick auf die Komponenten könnte man da auf dumme Ideen kommen.

Komponenten aus iPhone 5s, 6 und 6s

Chipworks hat festgestellt, dass Apple Komponenten aus den letzten drei Jahren im iPhone SE verbaut hat. Die neuesten kommen dabei vom aktuellen Modell. Der Prozessor (der im vorliegenden Modell von TSMC kam), der Arbeitsspeicher (von Hynix), der NFC-Chip, das Gyroskop und der Audio-Controller (von Cirrus Ligic) kommen jeweils aus dem iPhone 6s. Hingegen wurde für das Modem ein Qualcomm-Chip aus dem iPhone 6 recycelt. Es gibt jedoch auch Komponenten, die schon im iPhone 5s genutzt wurden, so die Chips, die für die Ansteuerung des Touchscreens verantwortlich sind.

Daneben wurden tatsächlich auch neue Chips gefunden, die bislang noch nicht in einem iPhone enthalten waren. Das betrifft den Flash-Speicher und einen Chip, von dem Chipworks davon ausgeht, dass er sich um die interne Stromversorgung kümmert.

Ist das schlimm?

Chipworks fasst das Ganze damit zusammen, dass auffällig viele Chips schon einmal in älteren Geräten gefunden wurden und es sich deshalb nicht um das “typische Apple-Produkt” handelt. Sie rudern aber gleich wieder zurück und erwähnen, dass das die Genialität von Apple ausmache: Es sei dennoch eine Kombination aus den richtigen Komponenten, die am Ende ein gutes Produkt ausmachen – und durch die Verwendung älterer Komponenten könne Apple auch auf den Preis drücken.

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