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Phil Schiller: Touchscreens auf dem Desktop sind absurd

Touchscreens sind mittlerweile überall: Fahrkarten- und Geldautomaten, Smartphones, Tablets, Windows-PCs (inkl. Laptops). Nur bei Apple ist der Trend auf dem Mac noch nicht angekommen. Wenn man sich die Meinung von Phil Schiller so anhört, wird sich das auch nicht so bald ändern. Aber vielleicht kommt eine Desktop-Tastatur mit der Touch Bar.

Touchscreens versagen auf dem Desktop

In einem Interview mit Backchannel hat Apples Marketing-Chef Phil Schiller unter anderem über Touchscreens philosophiert und warum sie auf dem Mac nicht vorhanden sind. Demnach hätte man es mehrfach versucht, aber das Vorhaben ist dann an praktischen Überlegungen gescheitert. Laut Schiller funktioniert ein Touchscreen gut, wenn das Gerät liegt, aber nicht, wenn es steht.

Apple sei bestrebt, alle Funktionen auf allen Macs anzubieten. Während es auf einem MacBook vielleicht noch vorstellbar wäre, mit Multi Touch zu agieren, ist es auf dem Desktop “absurd”. Auf einem iMac müsste man für eine einfache Eingabe weit greifen, um den Bildschirm alleine schon zu erreichen. Aufgrund der Größe stehen 27-Zoll-iMacs relativ weit weg vom Nutzer und das sei in der Praxis einfach nicht nützlich.

Interessant ist dabei, was Schiller nicht sagt, was aber zu der Argumentation passt. Die Touch Bar im MacBook Pro ist ein Touchscreen, wenngleich ein ziemlich kleiner. Wenn das die Alternative sein soll zu einem großen Touchscreen und man den Mac als Plattform insgesamt betrachtet, stehen die Chancen vielleicht gar nicht so schlecht, dass irgendwann eine Tastatur mit Touch Bar und Touch ID kommt – und zwar für Desktops.

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