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Apple: EU hat „fundamentale Fehler“ bei angeblichen Steuerschulden in Irland gemacht

Im vergangenen Jahr hat die Europäische Kommission ihre Prüfungen abgeschlossen und beschlossen, dass Apple dem Land Irland 13 Milliarden Euro an Steuern schuldet. Das Problem dabei: Nicht einmal Irland will das Geld haben. Nun meldet sich Apple zu Wort und erklärt, dass die Kommission „fundamentale Fehler“ gemacht habe.

Apple will nicht zahlen, Irland will kein Geld

Die Europäische Kommission hat bei ihren Prüfungen festgestellt, dass Apple zwischen 1991 und 2007 „unfaire Vorteile“ bei der Besteuerung durch den irischen Staat erhalten haben soll. Demzufolge soll das Unternehmen 13 Milliarden Euro nachzahlen – allerdings will nicht einmal Irland das Geld haben.

Apple hat die Entscheidung im Dezember angefochten. Zudem wurde gestern eine Liste mit 14 Punkten veröffentlicht, die die Argumentation für den Einspruch untermauern sollen. Demnach habe die Kommission grobe Fehler begangen und nicht erkannt, dass das, was Apple die Einnahmen bescherte, nämlich die Entwicklung und Vermarktung von Ideen, in den USA stattfand. Deshalb müssen die Umsätze nach internationalem Recht in den USA versteuert werden und nicht in Irland – und genau das sei passiert.

Weiterhin sei die Kommission daran gescheitert, ihre Kompetenzen einzuschätzen. Apple geht sogar soweit, der Kommission vorzuwerfen, in das Steuersystem von Irland eingreifen zu wollen, was ihnen gar nicht zustehe.

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