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Darwin-Award: Brite beim iPhone-Laden in der Badewanne getötet

Man sollte meinen, dass es hinreichend bekannt ist, dass Elektrizität nichts in der Badewanne zu suchen hat. Ein Mann aus Großbritannien hat die Warnungen ignoriert und das mit dem Leben bezahlt. Beim Aufladen seines iPhones während des Bades bekam er einen tödlichen Schlag. Der zuständige Ermittler fordert nun von Apple, dass eine gesonderte Warnung auf den „gefährdeten“ Produkten angegeben wird.

Netzteile gehören nicht in die Badewanne

Die Daily Mail berichtet über einen Fall, bei dem der Londoner Richard Bull in seiner Badewanne durch einen Stromschlag getötet wurde. Er wollte sein iPhone beim Baden verwenden und gleichzeitig aufladen. Wie die Ermittler rekonstruierten, hat er dafür ein Verlängerungskabel aus der Wohnung ins Bad verlegt, um eine Stromquelle nutzen zu können.

Das Ladegerät legte er auf seine Brust, um das iPhone aufzuladen, das er währenddessen verwenden wollte. Dabei dürfte Wasser in das Netzteil eingedrungen sein, wodurch sich die Netzspannung im Wasser ausbreitete. Der zuständige Ermittler hat angekündigt, sich mit Apple in Verbindung setzen zu wollen, um eine Warnung an die Kunden zu richten, Netzteile nicht in der Nähe von Wasser zu betreiben.

In Großbritannien gibt es keine Steckdosen im Bad (außer für Rasierapparate), weshalb die „Lösung“ mit dem Verlängerungskabel verwendet wurde. Nicht, dass wir irgendjemandem empfehlen würden, das iPhone in der Badewanne zu verwenden (oder gar aufzuladen), aber ein hinreichend langes Lightning-Kabel und ein großer Abstand zwischen Wasser und Netzteil hätte den Unfall verhindert – denn aus dem Lightning-Kabel kommen nur 5V (statt der 240 V aus dem Netz in Großbritannien) und die sind weitestgehend harmlos…

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