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US-Regierung will Apple bei EU-Steuersache helfen

Die EU ist derzeit nicht allzu gut auf Apple zu sprechen. Apple soll Irland Unmengen an Steuern schulden. Das Problem dabei ist: Apple ist sich keiner Schuld bewusst und sogar Irland glaubt nicht, dass Apple Steuerschulden hätte. Nun will die US-Regierung Apple zur Hilfe eilen.

USA wollen helfen

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters haben „Personen, die damit vertraut sind“ bestätigt, dass die US-Regierung Apple im Steuerstreit mit der EU helfen will. Es wurde ein Antrag beim Gericht der Europäischen Union zur Intervention der Strafzahlung eingereicht. Damit sollen die – von der EU – geforderten Steuernachzahlungen für nichtig erklärt werden. Aus dem Bericht geht jedoch nicht hervor, wann der Antrag eingereicht wurde, mit anderen Worten: Ob Obama oder Trump helfen wollten.

Im August kam die Europäische Kommission nach einer dreijährigen Prüfung zu dem Entschluss, dass Apple seit Jahren viel zu wenig Steuern an Irland gezahlt haben soll. Demnach soll es sich um einen Steuersatz zwischen 0,005 und 1 Prozent gehandelt haben – normalerweise wären 12,5 Prozent fällig. Die EU hat ausgerechnet, dass Apple dem Staat demnach für den Zeitraum 2003 bis 2014 13 Milliarden Dollar schuldet.

Apple hat in einem Statement erklärt, dass die Untersuchung von falschen Annahmen ausgeht und die Kommission „fundamentale Fehler“ gemacht habe – und keine Steuern nachzuzahlen habe. Was dem Ganzen in gewisser Weise noch die Krone aufsetzt: Auch Irland will die Steuern nicht haben, die Apple ihnen angeblich schulden soll.

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