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Russland: Apple soll Telegram aus dem App Store werfen

Telegram ist verschlüsselt. In Russland hat der Geheimdienst das Recht, auch verschlüsselte Messenger lesen zu können. Da sich Telegram vehement weigert, den Schlüssel herauszurücken, wurde die App in Russland für illegal erklärt. Und Apple soll nun dabei helfen, das umzusetzen.

Njet.

Dass Telegram verschlüsselt ist und der FSB nicht mitlesen kann, was damit sich kommuniziert wird, wurmt die Behörden gewaltig. Die Entwickler wurden schon mehrmals vor Gericht gestellt und sollten zur Kooperation bewegt werden, bislang ohne Erfolg. Nun sollen Apple und Google helfen, das neuerliche Verbot der App durchzusetzen.

Genauer gesagt soll Telegram nach dem Willen russischer Behörden nun aus App Store und Play Store verschwinden. Weiterhin wurden schon IP-Sperren auferlegt, die aber bei Verwendung von VPN-Tunneln wirkungslos werden. Eine Entfernung aus dem App Store hätte zur Folge, dass die App wenigstens nicht weiter wächst – und vielleicht auch irgendwann nutzlos wird, weil auch keine Updates mehr aufgespielt werden können.

Telegram ist bei Weitem nicht die einzige Messaging-App, die eine Verschlüsselung anbietet – selbst WhatsApp ist mittlerweile verschlüsselt – aber da Telegram in Russland gegründet und entwickelt wurde, ist es dabei ungleich einfacher, die Entwickler zur Verantwortung zu ziehen. Mittelfristig könnte aber auch WhatsApp und iMessage dasselbe Schicksal drohen, befürchten Beobachter.

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