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Apple Mac im ersten Quartal 2020 mit 20 Prozent Absatzeinbruch

Die weltweite Corona-Pandemie hat erste Verwerfungen im PC-Markt hinterlassen und ist vor allem für Apple schmerzhaft.

Im ersten Quartal 2020 verzeichnete der kalifornische Konzern bei seinem Mac einen rapiden Rückgang von 20 Prozent, wie die Marktforschungsfirma Canalys kürzlich berichtete.

PC-Markt im ersten Quartal 2020

Nach den Daten des PC-Marktes für das erste Quartal 2020 sind 53,7 Millionen PCs, Notebooks und Workstations auf der ganzen Welt verkauft worden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Absatzminus von 8 Prozent. Apple verkaufte 3,21 Millionen Macs im Berichtszeitraum und resultierte in einem Rückgang des Marktanteils von 7,0 auf 6,0 Prozent, womit das Unternehmen auf den vierten Platz landete.

Der Marktführer Lenovo verkaufte 12,83 Millionen PCs nach 13,42 Millionen zuvor und kam auf einen Marktanteil von 23,0 Prozent, was 0,9 Prozent weniger sind als im Vorjahr und belegte den ersten Platz. Einen heftigen Absatzeinbruch erlebte der zweitgrößte PC-Hersteller mit einem Minus von 13,8 Prozent auf 11,70 Millionen PCs.

Einzig Dell konnte seinen Absatz von 10,38 auf 10,49 Millionen Computer steigern und den Marktanteil von 17,8 auf 19,6 Prozent ausbauen. Auf den letzten Platz landete Acer mit 3,12 Millionen PCs und 5,8 Prozent Marktanteil.

Coronavirus Auswirkungen

Das Coronavirus wirkt sich negativ auf den PC-Markt aus, weil Canalys zufolge eine globale Rezession mit Millionen Arbeitslosen und Pleiten einsetzt. Zahlreiche Bereiche der Technologiebranche profitierten in der Anfangszeit des Lockdowns, doch nach Einschätzung der Analysten wird es im zweiten Quartal 2020 einen spürbaren Rückgang bei der Nachfrage geben.

Die PC-Hersteller müssen die Lieferkette und Produktion über die nächsten drei bis sechs Monate korrekt managen, weil die Fabriken in China wieder eröffnet haben. Bis zur einer Erholung des PC-Marktes wird es noch eine Weile dauern, denn die genauen wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise sind zur Zeit noch unklar. Apple brachte im letzten Jahr den neuen leistungsstarken Mac Pro heraus, der ab rund 6.500 Euro erworben werden kann und professionelle Anwender wie Grafiker, Webdesigner oder Architekten als Zielgruppe anspricht.

 

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