Apples erstes faltbares Smartphone, das voraussichtlich unter dem Namen iPhone Ultra im Herbst auf den Markt kommen wird, könnte ein bekanntes Problem der Branche lösen.
Laut einem neuen Bericht von Trendforce setzt das Unternehmen auf einen innovativen Hightech-Klebstoff, um eine sichtbare Falte im Display zu verhindern.
Praktische Innovationen
Die Lösung des bisherigen Faltenproblems bei Foldables erforderte tiefgreifende Innovationen in der Materialwissenschaft. Der Schlüssel zu einer glatten Bildschirmoberfläche liegt in einem speziell entwickelten, optisch klaren Klebstoff, auch OCA genannt.
Dieser bleibt ausreichend flüssig, um mikroskopische Unregelmäßigkeiten im Material flexibel auszufüllen. Ohne diese Eigenschaft würden genau diese Unebenheiten im Lauf der Zeit zu der typischen, störenden Falte führen.
Funktionsweise des innovativen OCA Klebstoffs
Der eingesetzte OCA-Klebstoff zeichnet sich durch starke viskoelastische Eigenschaften aus, die durch ein optimiertes Moduldesign und eine spezielle Materialzusammensetzung erreicht werden. Dadurch kann sich die mechanische Reaktion des Displays dynamisch anpassen.
Konkret bedeutet das, dass der Klebstoff beim Biegevorgang weich bleibt, was die Ermüdungsbelastung des Materials deutlich reduziert. Tritt jedoch plötzlich eine äußere Kraft auf, erhöht sich die Festigkeit des Moduls kurzzeitig, um eine punktuelle strukturelle Unterstützung zu bieten.
Durch diesen innovativen Klebstoff wird die neutrale Schicht des Displays stabilisiert. Gleichzeitig minimiert er die mechanische Spannung und Stresskonzentration, die natürlicherweise beim Falten des Bildschirms entstehen.
Marktprognose für das faltbare iPhone
Die Experten von Trendforce sind sehr optimistisch, was den Erfolg des Geräts angeht.
Die Marktforscher prognostizieren, dass Apple mit dem neuen iPhone Ultra noch in diesem Jahr einen Marktanteil von 20 Prozent im Segment der faltbaren Smartphones erobern könnte.
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