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Neue Details zu Psystar

applevspsystarNach dem Sieg im Rechtsstreit mit Psystar werden im Internet nun neue Details zum Hackintosh-Anbieter bekannt. Aus Beweismaterial geht unter anderem hervor dass Psystar über 12 Millionen Fake-Macs inklusive vorinstalliertem Mac OS X im Jahre 2011 verkaufen wollte.

Die Informationen stammen aus einer Präsentation die man für mögliche Investoren vorbereitet hatte und im Jahre 2008 in deren Gegenwart präsentiert wurde. Die entsprechenden Folien gehören laut Computerworld mit zu dem Beweismaterial welches Apple mit vor Gericht eingereicht hatte. Die Präsentationen sollten Investoren davon überzeugen insgesamt 24 Millionen US-Dollar in das Unternehmen zu investieren. In der Klageschrift wird der Richter William Alsup von Apple darum gebeten den weiteren Absatz von Mac Klones endgültig zu untersagen. Dem wurde vor wenigen Tagen auch stattgegeben. Der Verkaufsstopp der Psystar-Produkte wurde für den 14. Dezember angesetzt. Fortgesetzt wird die Verhandlung wohl im Januar 2010.

Psystars Anwälte weisen die Vorwürfe jedoch entschieden zurück und bezeichnen sie als „uninformiert und fehlgeleitet“. Die Nachbauten der Macs nennen Sie seit Neusten konsequent „Opencomputer-Produkte“, was wohl auch mit Psystars Annäherung an die OpenSource-Gemeinde in Verbindung steht. Die auf den Rechnern installierten Versionen von Mac OS seien angeblich voll-lizenziert und unverändert.

Ganz abgesehen vom derzeitigen Rechtsstreit: Psystar war mit dem Verkauf der vermeintlich illegalen Mac-Kopien nie besonders erfolgreich. Dieses Jahr verkaufte man nicht einmal 800 Exemplare der Nachbauten.

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