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iPad Magazin-Verkäufe brechen ein

Schlechte Aussichten für das Geschäft mit Zeitschriften und Magazinen auf dem iPad? Allem Anschein nach brechen die Zahlen der Magazin-Verkäufe für das iPad in den letzten Monaten ein, zumindest berichtet dies John Koblin bei WWD .

Die aktuellen Zahlen scheinen wirklich nicht berauschend, betrachtet man den Chart of the Day von Silicon Alley Insider. Dort zeigt sich die Statistik von vier Magazin-Apps im Verlauf vom Juni 2010 – November 2010 mit teils drastischen Rückgängen.

So fiel Wired nach einem guten Start im Juni mit 100 000 verkauften Applikationen auf knapp über 20 000 zum November des letzten Jahres. Andere Magazine wie GQ, Vanity Fair oder Glamour schafften dagegen fast kaum die Hürde über 20 000 verkauften Apps zu erklimmen.

Anscheinend konnte nicht mal Steve Jobs Ausstrahlung dazu beitragen, den Magazinen auf dem iPad zum Durchbruch zu verhelfen. Fraglich ist allerdings, an was es wohl liegen könnte. Sind es die zum Teil hohen Preise, welche die User abschrecken? Andererseits berichten deutsche Verlage wie Springer von guten Umsätzen mit ihren Apps und legen den Fokus wie im Falle „Bild“ nun rein auf einen Verkauf über die Applikation, um der Kostenlos-Mentalität den Garaus zu machen. So ist zum Beispiel die Webseite der Bild per iPad Safari-Browser nicht mehr zu erreichen.

Wir sind gespannt, ob Apple dem aktuellen Trend mit der in der Gerüchteküche gemunkelten Newsstand-App, ein Zeitungs-Pendant zur iBooks-App, entgegenwirken und den Abwärtstrend im Jahr 2011 stoppen kann.

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8 Kommentare

  1. Man sollte sich mal fragen warum das so ist.

    Ich würde gerne mehr mit dem iPad lesen, aber die Verlage machen es sich doch selber schwer.
    Beispiel ikiosk: ich zahle für die Zeitschriften, darf sie aber nicht behalten. Lese ich sie nicht pünktlich aus, kommt einfach die neue und ich kann die alte nicht mehr lesen.

    M!Games App: große Werbung machen, es aber nicht einmal schaffen die Zeitschrift pünktlich im App. bereitstellen.

    Das sind nur 2 Punkte, die aber zeigen das die Verlage gar kein richtiges Interesse dran haben. Die wollten nur den schnellen Euro machen. Die Quittung bekommen sie jetzt hoffentlich, in dem die Nutzer einfach kein Geld mehr dafür ausgeben.

    Lg
    Macmook

  2. Der Preis definitiv, die verlangen Preise mit den oben genannten Vorschriften …

    Erinnert mich an das HD+ Prinzip, Bezahl Free TV mit Werbung mit hoher Auflösung zu Wucherpreisen und gekürzten Funktionen!

    Oder Bild App streicht einfach den Bild.de support um das kostenpflichtige Bild App aufzuzwingen…

    Hallo!? Gehts den noch Kundenfeindlicher?!?!

    2.59 Pro Ausgabe? Papier Kostet 90 Cent? (Beispiel)

    Ich kann mit der Zeitung immerhin das Katzenklo auslegen… das kann ich mit dem iPad nicht (einmal) ;-)

    Also kurzfassung, Gratismentalität muss nicht sein, aber SO muss ich es auch nicht haben.

  3. Es ist halt eben immer eine Frage von Preis und Leistung. Wenn der Konsument die angebotene Leistung zu einem angemessenen Preis erhält, wird er sie auch akzeptieren. Zur Zeit passen aber beides nicht zusammen.

  4. Zu teuer, genauso wie Bücher und Filme.

  5. Christoph Zeller

    Wie meine Vorredner schon sagten: der Preis macht die Nachfrage oder würgt sie ab.

    Und der Preis der Bild App Abo ist ja auch eine Frechheit, künstliche alle Funktionen des iPhones verwenden wollen ohne auf die Kundenwünsche zu hören hat schon vielen Systemen das Genick gebrochen (siehe PS3).

    Das Hauptproblem ist bei allen Anbieter das sie nicht fähig sind entsprechenden Content zu liefern für den Leute zahlen wollen, aber sie dennoch zu Kasse beten für das Gleiche was man für gleichen Preis besser auf Papier bekommt ohne Scherereien.

    Die Sperrung der BILD-Seite ist mal wieder ein typisches Beispiel für die Profitgier des Axel Springer Konzerns. Abkassieren soviel und sooft wie’s geht.

    Ich finde es gut das die Zahlen dieser Apps eingebrochen sind und man damit mal wieder sieht: Der Kunde straft Unternehmen am Besten indem er ihnen den Erfolg und Umsatz vorenthält.

  6. Dito, wenn man einen merklichen Preisunterschied von digitalen und Printmedien hätte, würden sicherlich auhc viele User, die über die benötigte Technik verfügen auf die digitalen Zeitschriften umschwenken. Ich würde mir bei einem Preisunterschied der Bild im Appstore zu der gedruckten Variante auch überlegen digital zu lesen.

  7. Es ist halt eben immer eine Frage von Preis und Leistung. Wenn der Konsument die angebotene Leistung zu einem angemessenen Preis erhält, wird er sie auch akzeptieren. Zur Zeit passen aber beides nicht zusammen.

  8. das hat sich mittlerweile ja auch geändert