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MacBook Pro Retina: Akkutausch schlägt mit 199 Euro zu Buche

Für Apples Laptop für Profi-Anwender wird nicht nur ein ausgiebiger Anschaffungspreis fällig, sondern auch hohe Kosten im Falle eines Austausches des fest verbauten Akkus. Der kalifornische IT-Konzern gab nun mithilfe eines Support-Dokuments die Preise für diesen Eingriff bekannt. Inklusive Einbau kostet ein neuer 95 Wh-Akku happige 199 Euro. Im Vergleich zu den Preisen beim MacBook Pro 17 Zoll, dessen Akku gleich stark ist, verlangt Apple somit 20 Euro mehr. Die Preise für den Akku-Wechsel bei den übrigen MacBook-Modellen belaufen sich auf 129 Euro.


Weshalb Apple beim neuesten MacBook Pro mit Retina-Display nochmals mehr Geld von den Kunden beim Wechsel des Akkus verlangt, ist offiziell nicht sicher. Es kann nur spekuliert werden, dass dies mit der Bauweise des Akkus zusammenhängt, der anders als beim MacBook Pro 17-Zoll im Retina-Modell nicht verschraubt, sondern verklebt ist. Dies kann einen Mehraufwand für die Apple-Techniker darstellen, den sich der Konzern natürlich etwas kosten lässt. Die Kollegen von iFixit, die das neue MacBook Pro-Modell bereits ausgiebig in Einzelteile zerlegten, berichteten ebenfalls von keinem leichten Eingriff beim Austausch des Akkus beim Retina-Modell der High-End-Laptop-Reihe von Apple.

In der Praxis kann es aber durchaus der Fall sein, dass ein Austausch des Akkus nur für sehr wenige Anwender infrage kommen wird, da der Energiespeicher selbst nach 1.000 Ladezyklen noch gut 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität zur Verfügung stellen soll. Apple bietet zusätzlich eine Aufladetechnologie, die die Lebensdauer der fest verbauten Akkus auf maximal fünf Jahre maximieren soll.

Auf der Apple-Webseite könnt Ihr euch näher über den Akku-Austausch informieren.

MacBook Pro Retina: Akkutausch schlägt mit 199 Euro zu Buche
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6 Kommentare

  1. Also ich weiß ja nicht. Bei meinem Uralten Toshiba war der Akku nach 3 Jahren soweit, dass er nur noch am Strom hing. Der Medion meiner Schwester hat auch nur noch gefühlte 80%. Aber bei meinem MacBook von 2009 hatte der Akku nach 3 Jahren beim Verkauf noch volle 100% und nur einen Bruchteil der Ladezyklen verbraucht. Eine Bekannte hat ein Book von 2008 und da siehst ähnlich aus. Ich denke, wenn der Akku einen weg hat, dann zeigt sich das innerhalb der 3 Jahre Extragarantie und dann wird kostenlos ausgetauscht. Und wenn er danach den Geist aufgibt: Herrje, wenn ich mit nem BMW zur Inspektion fahre oder eine Reparatur habe, zahle ich für die gleiche Arbeit auch mehr als beim Fiat Händler

  2. Aber eben, 400 Mark für nen Batterie Wechsel zähle ich selbst bei meinem BMW kaum … Und der kostet ungefähr das 30fache als das MacBook …

  3. @Tom: so sieht es aus! Apples Preispolitik geht mir langsam auf den Zeiger… Unverschämt

  4. themanwhochangedtheworld

    @Tom, völliger Nonsens. Bei einem Auto wird eine Batterie eingebaut, die millionenfach so hergestellt wird, absolute Massenware. Der Aufwand ist gering bei einer Autobatterie, bei einem MacBook, voralllem wenn verklebt, doch recht hoch. Aber auch so, der Akku ist verlötet, das kostet alles Zeit und ist wesentlich filigraner. Das heißt allerdings nicht, dass ich Apples momentane Preispolitik gutheiße. Der Preis für das neue Retina MacBook ist finde ich etwas übertrieben, aber Apple kann es sich dem Fall erlauben, da das MacBook momentan den Laptop von Morgen darstellt und ich denke das wird es mir wert sein.

  5. Zitat themanwhochangedtheworld :

    Der Preis für das neue Retina MacBook ist finde ich etwas übertrieben, aber Apple kann es sich dem Fall erlauben, da das MacBook momentan den Laptop von Morgen darstellt und ich denke das wird es mir wert sein.

    ^ This. Stimme dir da voll und ganz zu. Auch mir es das wert, das neue MBP ist gekauft ^.^

  6. Sicherlich ein Design-Kompromiss, dass muss wohl jeder selbst abwägen. Ich finde es aber auch etwas happig. Nur lasst bitte diese dämlichen Autovergleiche, dass passt doch hinten und vorne net! :)

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