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Die 5 teuersten Apple-Computer der Geschichte

Das neue MacBook Pro mit Retina Display ist teuer? Da habt Ihr Recht. Doch wenn Ihr Euch den preisintensivsten Mac kaufen wollt, den der Apple Store bietet, dann kommt Ihr nicht um den Mac Pro 12-Core herum, der mit 3.899 Euro zu Buche schlägt. Sicher ist dies eine Menge Geld und für die meisten von uns für die Investition in einen Computer deutlich zu viel. Doch rein historisch betrachtet ist dieser Preis günstig, denn in der Vergangenheit hat Apple seine Computer-Modelle stets zu einem sehr viel teureren Preis angeboten und verkauft. Hier findet Ihr die Top 5 der teuersten Liste der Computer, die Apple bisher auf den Markt brachte.

1. Apple Lisa

Damaliger Preis: 9.995 US-Dollar
Inkl. Inflation (2010): 21.600 US-Dollar

Der Apple Lise ist der teuerste Computer, den Apple jemals produzierte. Er erschien 1983 und somit ein Jahr vor dem original Macintosh Computer. Der Rechner verfügte über Technologie, die jedem Computer, der damals in den Regalen stand, weit überlegen war. Der äußerst hohe Preis des Apple Lisa kann vor allem mit seinen zahlreichen erweiterbaren Features sowie Multitasking-Funktionen begründet werden. Es waren Features, die zukünftige Macs über Jahre hinweg nicht mehr erhalten haben. Der hohe Preis war die wohl größte Ursache dafür, dass Apple kaum Einheiten des Lisa-Computers an den Mann bringen konnte. Er wurde im Nachhinein zu den größten Flops von Apple, da sich viele Kunden des IT-Konzerns aus Cupertino für den nächsten Macintosh interessierten und den Lisa somit im Laden verstauben ließen.

2. Macintosh IIfx

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Damaliger Preis: 9.000 US-Dollar
Inkl. Inflation (2010): 14.900 US-Dollar

Nach dem großen Erfolg des Macintosh schob Apple ein paar Jahre später die ähnlichen Update-Modelle Mac Plus und Mac SE nach. Dies war zu einer Zeit im Jahr 1987, als Steve Jobs aus dem Unternehmen gedrängt wurde. Damals wurden zahlreiche teilweise skurrile Computer auf den Markt gebracht, die im Vergleich zum ersten Mac vor allem preisintensiv waren, wie der IIx, IIci, IIcx oder der IIfx. Diese Macs waren zudem weit weg von der Philisophie des Apple-Mitbegründers.
Der Macintosh IIfx war ein Mac mit einem Farbmonitor ausgestattet und bot ebenso zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten. Er war den Premium-Kunden vorbehalten, die eine solch hohe Summe entrichten konnten.

3. Apple III

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Damaliger Preis: 4.340 US-Dollar
Inkl. Inflation (2010): 11.400 US-Dollar

Der Apple III wird als Apples größter Fehler im Bereich der Mac-Computer angesehen. Entgegen der direkten Vorgänger wurde dieser Mac gezielt für Unternehmen entwickelt und nicht mehr für den privaten Verbraucher. Doch der Rechner war ein großer Ladenhüter, denn der hohe Preis war selbst für die damalige Zielgruppe ein Dorn im Auge, sodass man sich entweder für den Apple II oder gar für die Konkurren entschied.
Der Apple III war aber vor allem qualitativ nicht auf der Höhe, wie seine Brüder. Die Ausfallrate war hoch und der Rechner hatte stets mit Hardware- und Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen.

4. Macintosh Portable

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Damaliger Preis: 6.500 US-Dollar
Inkl. Inflation (2010): 11.300 US-Dollar

Der Macintosh Portable war der erste Laptop-Computer, den Apple damals auf den Markt brachte. Er war für den privaten Verbraucher konzipiert, aber es fehlten zahlreiche Funktionen, die man gerade von solch einem Computer erwartete. Das größte Problem war die Portabilität, denn der Macintosh Portable war nicht tragbar. Apple bezeichnete ihn lediglich so, da der Rechner auch mit einer Batterie betrieben werden konnte.
Der Macintosh Portable wurde mit Desktop-Komponenten ausgestattet und verkaufte sich alles andere als gut, weshalb die Linie der mobilen Macs bis zum Jahr 1991 eingestampft wurde, als das erste PowerBook den Markt erreichte und vieles besser machte, als sein mobiler Vorgänger.

5. The 20th Anniversary Macintosh

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Damaliger Preis: 7.499 US-Dollar
Inkl. Inflation (2010): 10.140 US-Dollar

Der The 20th Anniversary Macintosh war ein komischer, recht seltsamer Mac von Apple. Er wurde vollständig durch das Design-Genie Jony Ive erschaffen und orientiert sich im Kern an den heutigen All-in-One-Desktop-Rechner iMac. Ein Unterschied besteht aber in Form des Erfolgs. Der iMac geht weg wie warme Semmeln und der The 20th Anniversary Macintosh verkaufte sich als Luxus-Rechner nur mittelprächtig.

Sehr skurril war die Form der Anlieferung des The 20th Anniversary Macintosh. So wurde der Computer mit einer echten Limousine geliefert und von einem Apple-Mitarbeiter aufgestellt, sodass es gleich losgehen konnte. Auch sonst verbaute Apple nur hochwertige Materialien, wie beispielsweise eine Handballenauflage aus Leder an der Tastatur. Als besonderes Gimmick hatte der The 20th Anniversary Macintosh ein Lautsprechersystem von Bose, das einen tollen Sound lieferte. (via)

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