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So können mit dem iPhone 4s geschossene Fotos aussehen [Olympia]

Zur Zeit finden in London die olympischen Sommerspiele 2012 statt. Die Sportevents geben einer großen Zahl an professionellen Fotografen eine ganze Menge lohnender Motive. Und wie das nun mal so ist mit Profis, schleppen diese eine ganze Menge Equipment mit sich herum, um möglichst perfekte Ergebnisse zu erzielen. Das man für beeindruckende Fotos keine Profi-DSLR mit einer Tasche voller teuren Linsen benötigt, beweist der Fotograf Dan Chung. Er nutzt ein iPhone 4s, um die olympischen Spiele zu dokumentieren.

iPhone, Fernglas und Snapseed

Chung ist fotografisch für die Zeitung The Guardian unterwegs. Und wo seine Kollegen mit mehreren Kilo an Ausrüstung herumlaufen, kommt er mit einer kleinen Umhängetasche aus. Darin befindet sich sein iPhone 4s und ein Canon Fernglas. Für die Nachbearbeitung seiner Fotos benutzt er die App Snapseed.

Es ist ein weitverbreiteter Mythos, dass eine gute Kamera auch zwangsläufig in guten Fotos resultiert. Anders ist die Masse an Urlaubern, die versuchen, ihre Schnappschüsse durch eine Nikon D90 oder Canon 7D mit entsprechendem Linsenpark aufzuwerten nicht erklären. In den meisten Fällen scheitern sie. Denn nicht die Kamera macht die Fotos, sondern der Fotograf.

Dan Chung beweist dies mit seinem minimalen Equipment recht eindrucksvoll. Was er mit seinem iPhone an Fotos produziert liegt vom Niveau her weit über dem, was die meisten von uns mit einer teuren DSLR  knipsen könnten. Seine Fotos sind gut getimed und perfekt komposiert. Und ja, ausnahmslos mit dem iPhone 4s und dem Fernglas gemacht. Er zeigt, dass das iPhone 4s das mitführen einer Kompaktkamera praktisch obsolet macht.

Hier eine kleine Auswahl seiner Bilder:

Wer mehr von Chungs Arbeit sehen möchte, der sollte einen Blick auf seinen Olympia Smartphone Blog werfen.

 

(via CultofMac, Fotos Copyright Dan Chung)

So können mit dem iPhone 4s geschossene Fotos aussehen [Olympia]
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12 Kommentare

  1. Es kommt immer nur auf das Motiv an

  2. Nein. Auf den Fotografen. Das schönste Motiv kann schlecht aussehen, wenn man einfach nicht fotografieren kann.

  3. Ja, und was wären das für tolle Aufnahmen geworden mit einer richtigen Kamera. Kein dunkles und recht griesiges Foto vom Kajak, die Turnerin mit den Olympischen Ringen mit einem erkennbaren Gesichtsausdruck und besseren Farben. Naja, hat er eben seine privilegierte Foto-Position verschenkt.
    Aber zugegeben, Aufmerksamkeit hat er überall bekommen, das war ja auch Zweck der Übung.
    Weit besser war da Ben Lowy´s Reportage aus Afghanistan mit Hipstamatic für die New York Times. Das war ein anderer, besserer Ansatz, der auf interessante Farben/Gestaltung zielte und nicht nur ein „Hey, ich kann auch durchschnittliche Technik gut aussehen lassen mit viel Toleranz“. The right Tool for the Job.

  4. themanwhochangedtheworld

    Man muss immer betrachten welche Mittel eingesetzt wurden. Dafür sind die Bilder wirklich extrem gut. Das ein großes Objektiv mehr Licht einfangen ist klar und das damit noch bessere Bilder entstehen auch. Aber für eine derartig kleine Kamera haben die Bilder wirklich Respekt verdient.

  5. Klar, aber das ist ja kein Zufall, sondern so geplant und so gewollt. Dan Chung ist ein hoch professioneller Fotograf, der jegliches Equipment zur Verfügung hat, akkreditiert ist und Zugang zu den besten Stantorten hat.
    Ich meine, anstatt einer solchen Spielerei zuzustimmen, hätten die Organisatoren dann doch lieber einem Fotografen mit ernsthafteren Ambitionen den Platz überlassen sollen.
    Aber Dan Chung wendet sich ja sowiso von der Fotografie der Videografie zu, dafür wird er seine Gründe haben. Fotos sind ihm jedenfalls nicht mehr so wichtig (welches Magazin, welche Zeitung oder auch Online-Seite, die ja die Fotos auch meistens noch als große Ansicht anbiete, würde denn sowas kaufen?).

  6. Also ich weiß ja nicht die Motive sind zwar gut getroffen, aber die Bildqualität naja, da würde ich mal gerne Fotos von einem Kollegen mit einer DSLR sehen.

  7. So wie Fotos dann in einer Zeitung aussehen, könnte manauch ein Billighandy aus den 90erm nehmen. Wofür brauchen diese Fotografen überhaupt eine Spitzenausrüstung?

  8. Zitat Tennessee :

    So wie Fotos dann in einer Zeitung aussehen, könnte manauch ein Billighandy aus den 90erm nehmen. Wofür brauchen diese Fotografen überhaupt eine Spitzenausrüstung?

    OnlineArtikel?

  9. Also ich möchte auf meine Nikon D300 nicht verzichten. Das iPhone macht zwar auch gute Fotos, aber ist nicht so Lichtstark wie meine Objektive. Außerdem ist der optische Zoom besser als Digitaler, aber Fotograf benutzt wahrscheinlich auch einen Aufsatz. Bei mir hält der Akku länger. Naja man kann halt keine DSLR mit dem iPhone vergleichen.

  10. Ich glaube meine Vorredner haben den Sinn nicht verstanden.
    Erstens heißt sein Blog „Olympia Smartphone Blog“… Jetzt stellen wir uns mal die Frage, was das bedeuten könnte… Genau er schießt alle Fotos mit einem Smartphone und schreibt noch 1-2 Sätze dazu lädt die in seinen Blog alles von diesem einen Gerät…
    Zweitens ist es weder die Intension von diesem Artikel noch die des Blogs, zu zeigen, dass das Iphone irgend etwas besser kann als das jeweilige „Profi-Gerät“. Lediglich die Aussage, man kann sehr gute Berichte inklusive guter Photos mit nichts anderem als einem Smartphone erstellen.

    Es geht glaub ich eher darum zu zeigen, zu was die heutige Technologie alles im Stande ist. Wir nehmen das heute alles zu selbstverständlich.

    Bezüglich der Kammeras: Natürlich sieht ein Foto welches mit einer 6000 Euro teuren Kamera geschossen ist, besser aus. Aber genauso sieht deine Freundin/Frau/Freund/Mann besser aus wenn du ihn zum Fotographen schickst bei jedem Familienschnappschuss. Ist das ein Grund keine privaten Fotos mehr zu machen? Oder habt ihr alle eine 15 Kilo Fototasche im Urlaub dabei oder noch besser einen Professionellen Fotographen der euch auf Schritt und Tritt verfolgt….

    Mann mann mann

  11. „Chung ist fotografisch für die Zeitung The Guardian unterwegs“

    Guardian gibts auch im Druckformat, da ist es völlig egal und online ist die Qualität der Bilder sicherlich auch völlig wurscht…

  12. Der Typ ist im Auftrag des Guardian unterwegs… Das bedeutet noch lange nicht, dass er die Bilder für die Frontseite schießt. Die kaufen wie jede andere Zeitung auch sich die Bilder bei der englischen Presseagentur oder bei anderen Agenturen ein bzw. haben mit Sicherheit noch zig Fotographen mehr im Einsatz.
    Ich denke der hat eher eine Kolumne… Als ob der Guardian sich auf so etwas einlassen würde…. Ich drucke jetzt nur noch Fotos die mit einem Handy geschossen wurden….

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