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Apple-Studie: Galaxy-Nutzer zahlen 100 Dollar mehr für iPhone-Funktionen

Vor Gericht tritt im Patentstreit von Apple gegen Samsung nun Marketing-Experte John Hauser, Professor am MIT, auf. Dieser will im Auftrag von Apple Umfragen gestartet und herausgefunden haben, dass Samsung Galaxy-Nutzer bis zu 100 US-Dollar mehr pro Gerät zahlen würden, wenn sie dafür wichtige iPhone-Funktionen erhalten würden.

Apple kämpft mit allen Mitteln, wie es scheint. Nun ließ man im Patentprozess gegen Samsung in San Jose John Hauser befragen. Der Marketing-Experte und apple-samsungProfessor am MIT habe Studien durchgeführt, in denen er den Wert der Apple-Patente für Samsung Galaxy-Nutzer herausgefunden habe. So wären diese mehrheitlich dazu bereit, 100 US-Dollar mehr pro Gerät zu zahlen, wenn sie dafür nicht auf die iPhone-Funktionen verzichten müssten, um die es im Patentprozess primär geht. Selbst für einen Tablet-PC sei man bereit, den Preis noch einmal um 90 US-Dollar zu erhöhen.

Natürlich kontert Samsung. Von den Anwälten des südkoreanischen Unternehmens heißt es, die Studie sei schlicht unsachlich, da eine zugesagte theoretische Preiserhöhung der Nutzer nicht gleich bedeute, dass man in der Realität später auch bereit sei, mehr Geld für die Geräte zu zahlen. Weiter heißt es, John Hauser könne die Umstände der Umfrage nicht genau genug nennen. Einen Einspruch gegen die Erkenntnisse wies Richterin Lucy Koh allerdings zurück.

John Hauser schlug sich im Zeugenstand allerdings nicht sonderlich gut. Das zackige Kreuzverhör der Samsung-Anwälte zeigte, dass der Professor keine weiteren Erkenntnisse der Umfragen nennen könne. Insgesamt wirkte die Aussage, Samsung-Nutzer seien zu erhöhten Zuzahlungen bereit, nicht sonderlich fundiert. Wohl auch, weil Hauser einen relativ unprofessionellen Eindruck machte. Samsung entgegnete außerdem, dass Studien, die von Unternehmen beauftragt würden, meist positive Ergebnisse für den jeweiligen Konzern zu Tage führe. John Hauser erhielt nach eigener Aussage bisher zwischen 30.000 und 40.000 US-Dollar vom Unternehmen aus Cupertino. Für einen genauen Wert müsse Hauser laut AllThingsD.com seine Frau fragen. Der Stundenlohn betrug 800 US-Dollar.

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