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iPad 4: Apple reduziert drastisch die Display Bestellungen bei Sharp

Vor kurzem kamen Berichte auf, dass Apple im Hinblick auf die Komponentenbestellungen des aktuellen iPhone 5 Modells die Auftragslage reduziert hat. Diese Meldung sorgte vor allem bei den Anlegern für Bauchschmerzen, so dass die Aktie erneut fiel. Nun melden sich auch Quellen des Display-Fertigers Sharp zu Wort. Auch beim iPad 4 reduzierte Apple jüngst die Bestellungen für Displays stark. In einzelnen Fabriken sollen die Bänder sogar auf die Mindestproduktion heruntergefahren worden sein.

Ursachenforschung für den Rückgang der iPad 4 Display Bestellungen

Über die Gründe der reduzierten Display Bestellungen für das iPad 4 kann man wieder einmal nur  spekulieren. Einige Experten vermuten, dass vor allem das iPad Mini dem iPad 4 den Rang abläuft, so dass die Nachfrage beim Top Tablet mit dem 9,7 Zoll großen Bildschirm entsprechend rückläufig ist. Weitere Gründe könnten aber auch die Spekulationen zu einem Nachfolger, der ebenfalls für dieses Jahr vermutet wird, darstellen. Die Rede ist hier vom iPad 5, welches neusten Gerüchten zufolge wieder deutlich schmaler werden soll. Darüber hinaus könnten aber auch die Neuigkeiten im Hinblick auf das iPad Mini 2 eine Rolle spielen. Ausgestattet mit einem hochauflösenden Retina Display und einem kleinen Prozessor-Boost, ist es durchaus denkbar, dass aktuelle iPad Besitzer dann lieber doch auf das iPad Mini 2 umschwenken und auf das Update zum iPad 4 verzichten.

Die Reduzierung der Display-Bestellungen bei Sharp könnte allerdings auch ein Indiz dafür sein, dass Apple die Produktionsabläufe optimiert hat. Das soll wohl auch der Grund für den Rückgang der iPhone 5 Komponentenbestellungen gewesen sein. Es ist also auch durchaus denkbar, dass ähnliches beim iPad 4 Display Auftrag geschehen ist.

Zusammenfassend kann man also festhalten, dass die aktuelle Auftragslage bei Apple nicht unmittelbar im Zusammenhang mit schlechten Verkaufszahlen der einzelnen Produkte im Einklang stehen muss. Um Lieferengpässe einigermaßen vorbeugen zu können, wird in der Regel viel mehr bestellt, als die reale Nachfrage eigentlich her gibt. Somit können große Konzerne, wie Apple, Samsung, Dell und Co auf Ungereimtheiten, wie etwa Schwund oder ähnliches reagieren. Hat sich jedoch einigermaßen eine Routine eingestellt, werden die Produktionsabläufe optimiert und im aktuellen Fall zurück gefahren.

Es gibt also eine Hand voll Theorien, die Lösungsansätze für die aktuelle Produktionslage einzelner Komponenten der Apple iDevices liefern. Spätestens am 23. Januar sind wir alle wieder ein wenig schlauer. Nächste Woche Mittwoch veröffentlicht Apple die aktuellen Quartalszahlen. Experten zufolge ist das die wichtigste Bekanntgabe seit 10 Jahren. Wir sind gespannt.

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Ein Kommentar

  1. Apple hat ein neues Produkt in der Hinterhand welches keine herkömlichen Displays mehr braucht.Daher wird schonmal die Herstellung zurückgefahren und irgendwo werden die neuen Devices (vielleicht sowtwas wie Google Glasses)unter der größten bisher bekannten geheimhaltung schon produziert ;-))))
    und alle Apple Fans sind wieder am jauchzen ob der Genialität von Apple und die ewigen Nörgler müssen och ein paar Jahre warten bis das deren ewigen Abgesänge wirkichkeit werden ;-)))