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Insider gibt Apples Firmengeheimnisse preis und kommt mit Geldstrafe davon

Ein ehemaliger Mitarbeiter eines Zulieferers von Apple verkaufte Insiderinformationen an Spekulanten der Börse. Vor Gericht musste sich Walter Shimoon, der zuvor bei Flextronics beschäftigt war, verantworten. Nachdem zunächst eine Gefängnisstrafe in Aussicht stand, kooperierte er mit den Behörden, sodass nun eine Strafzahlung in Höhe von 46.000 US-Dollar verhängt wurde.

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Aufmerksame Leser von Apfelnews werden mit Sicherheit einmal in einem der vielen verschiedenen Artikel gelesen haben, dass einige Informationen von anonymen Insidern aus dem Bereich der Zulieferer des iPhone-Herstellers stammen. Dass dies alles andere als von Apple gewollt ist, sollte klar sein. Bei Walter Shimoon handelte es sich um eine solche der Person, der gegen eine Zahlung Informationen weitergegeben hatte. Diese verkaufte er an Spekulanten und Aktienhändler, die ihre Geschäfte an der Börse anhand der Details besser ausrichten konnte. Man kam jedoch dem ehemaligen Mitarbeiter von Flextronics auf die Schliche und klagte ihn an. Doch aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den Behörden, was die Aufdeckung eines umfassenden Insiderrings zur Folge hatte, entgeht Shimoon einer langjährigen Haftstrafe und muss vergleichsweise „nur“ umgerechnet 35.000 Euro Strafe zahlen. Dies urteilte nun ein Gericht in New York.

Zahlreiche technische Details wurden durch Shimoon verbreitet

Nachweislich haben wir es also Shimoon zu verdanken, dass vor dem Release des iPhone 4 bereits bekannt war, dass Apple eine Frontkamera für Videotelefonate verbaut. Gleiches gilt auch für die Existenz des iPads. Hierzu gab Shimoon ebenso wichtige Informationen weiter. Somit konnten die Spekulanten an der Börse diese Details für ihre Geschäfte nutzen und horrende Gewinne einfahren.
Doch Apple-Investoren gibt es viele und ein derartiger Handel mit Insiderinformationen ist strengstens untersagt, da dieser andere Anleger zutiefst benachteiligt. Welche Haftstrafe Shimoon gedroht hätte, wenn er zu keiner Kooperation bereit gewesen wäre, ist jedoch unklar.

Insider gibt Apples Firmengeheimnisse preis und kommt mit Geldstrafe davon
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3 Kommentare

  1. Mit was für ein Scheiß man heutzutage geld verdienen kann…

  2. Wenn der durch diese Aktion soviel Geld bekommen hat dann sind doch diese 35.000€ nichts für den und der wird das weitermachen!

  3. Grammatik bitte noch etwas verbessern, danke:

    „Bei Walter Shimoon handelte es sich um eine solche der Person, der gegen eine Zahlung Informationen weitergegeben hatte.“