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E-Book-Prozess: Richterin Cote möchte unnötige Einmischungen in Apples Geschäftspraktiken vermeiden

Obwohl in dem Prozess rund um die Preisabsprachen Apples mit mehreren Verlagen bereits ein Urteil gesprochen wurde, ist das Verfahren auch weiterhin ein Gesprächsthema. Im November wird weiterverhandelt und das Strafmaß für Apple – zumindest in der ersten Instanz – festgelegt. Das US-Justizministerium übermittelte einen Strafmaßvorschlag, der unter anderem eine weitreichende Einmischung in Apples Geschäftspraktiken sowie eine Überwachung derselben vorsah. Richterin Denise Cote stellte nun klar, dass sie solche Maßnahmen so weit wie möglich vermeiden möchte.

Unter anderem sah der Vorschlag des US-Justizministeriums (DoJ) vor, dass Apple die App Store Regeln wieder dahingehen ändern solle, dass es E-Book-Retailern wieder erlaubt ist, in ihren iOS-Apps Direktlinks für den Verkauf von E-Books einzubauen. Dies würde massiv den momentan bestehenden Reglementierungen des App Stores widersprechen und Apples Anteil an In-App-Verkäufen stark vermindern. Das DoJ regte außerdem an, eine dritte Partei mit der Überwachung von Apples Geschäftspraktiken zu beauftragen. Apple reagierte auf diese Vorschläge und bezeichnete sie als drakonisch und übertrieben.

Richterin Denise Cote gab nun ein Statement ab, dass Apples Anwälte etwas beruhigen dürfte. „Ich möchte, dass das Urteil letztlich so wenig wie möglich in Apples Geschäftspraktiken eingreift.“ Cote sagte, der App Store sei nur ein kleiner Teil des Verfahrens gewesen, und es sei nicht ersichtlich, warum Apple zu weitreichenden Regeländerungen gezwungen werden sollte.

Wenn Richterin im November ihr Urteil das Strafmaß betreffend spricht, wird das nicht das letzte Wort in dieser Sache sein. Apple ist weiterhin davon überzeugt, nichts illegales getan zu haben und wird gegen das Urteil vorgehen.

 

(via TUAW)

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Ein Kommentar

  1. Na Siehste….
    Diese gekauften DoJ’ler!! Pack!!