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Apple Patente: Refokussieren von Fotos nach der Aufnahme

Vor seinem Tod zeigte Steve Jobs reges Interesse an der Lytro-Kamera und wollte deren Lichtfeld-Technologie in die Kamera des iPhones übernehmen. Das Besondere an der Lytro: Mit ihr kann man den Fokus bei Fotos nach der Aufnahme verschieben. Ziemlich genau zwei Jahre nach dem Tod von Steve Jobs hat Apple eine entsprechende Technologie patentieren lassen.

Lytro

Die Lytro im iPhone

Der Vorteil der Lytro liegt auf der Hand: Es ist praktisch unmöglich, mit ihr ein unscharfes Foto zu schießen. Sollte der Fokuspunkt einmal daneben liegen, kann man dies einfach in der Software korrigieren. Diesen Vorteil muss man sich aber mit niedrigerer Auflösung sowie einer recht voluminösen Kamera erkaufen.
Im Patent “digital camera including refocusable imaging mode adapter” beschreibt Apple nun quasi eine Technologie, durch die die Technik in der Lytro geschrumpft sowie die Auflösung deutlich nach oben gedrückt wird. Somit wäre ein Einsatz der Lichtfeld-Technologie im iPhone möglich. Selbstverständlich wird dabei auf die Lytro als Prior Art Bezug genommen.

Wie funktioniert die Lichteld-Technologie?

Die Lichtfeld-Technologie ersetzt die Linse der Kamera durch eine große Anzahl Mikro-Linsen, die direkt vor dem Sensor sitzen. So kann die Kamera deutlich mehr Daten erfassen als herkömmliche Kameras, nämlich die Intensität, den Winkel und die Position des Lichtes. Es nimmt sozusagen die Daten des gesamten Lichtfeldes auf, was es ermöglicht, im Post-Processing des Bildes den Fokuspunkt zu verschieben.

Die Technologie soweit zu verkleinern, dass sie in ein Smartphone passt, wäre sicherlich eine kleine Revolution. Allerdings ist es vom Patent zur Serienreife ein weiter Weg, und wer weiß, ob wir überhaupt jemals eine entsprechende Kamera in einem iPhone zu Gesicht bekommen. Sollte es so weit kommen, wird es sicherlich noch einige Jahre dauern.

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4 Kommentare

  1. Gibt es bereits bei einigen Lumia Geräten. Deshalb kann ich es nicht nachvollziehen, dass es soooo schwer sein soll so etwas in ein iPhone einzubauen.

  2. schwachsinn diese technologie ist noch in keinem telefon verbaut

  3. Stimmt. Ich habe mich geirrt. Bei einigen bestehenden Modellen soll es per Software ermöglicht werden, erst Anfang 2014 soll das erste Gerät damit rauskommen. Mein Gedächtnis hatte mich getäuscht.

  4. @Achmed
    Kann ja mal passieren :D