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Warum Apple es mit der Hardware übertreibt

In diesem Jahr hat Apple sich vermehrt dazu entschieden, Hardware zu veröffentlichen, deren Features derart viel Leistung bieten, dass es fast schon zu viel ist. Teilweise sind bestimmte Spezifikationen noch gar nicht wirklich einsetzbar. Mike Elgan von Cult of Mac hat sich über dieses Phänomen Gedanken gemacht und dargelegt, wieso es sich dennoch um gute Schritte handelt.

Apple Mac Pro

Mac Pro und iPhone 5S: Leistung galore

Als Beispiele führt Elgan das iPhone 5S und den neuen Mac Pro auf. Der 64-Bit-Prozessor der iPhone 5S war wohl eines der überraschendsten Features im neuen iPhone. Momentan handelt es sich tatsächlich um einen Prozessor, der in deinem Smartphone etwas fehl am Platz zu sein scheint. Der 64-Bit-A7-Prozessor erlaubt es, bis zu 4 GB an RAM zu nutzen. Das iPhone 5S hat jedoch lediglich einen GB RAM. Bisher gibt es auch kaum Apps von Drittparteien, die auf die 64-Bit-Struktur zurückgreifen.

Ein noch besseres Beispiel für die Leistungskultur bei Apple ist der neue Mac Pro. So viel Leistung, wie Apple in dem kleinen Gehäuse untergebracht hat, benötigt so gut wie kein Kunde. Mal ehrlich: Wie viele Käufer werden je sechs 27 Zoll-Bildschirme gleichzeitig betreiben? Oder vier 4k-Displays?

Und auch in der Gerüchteküche lauern ein paar Hardware-Hammer. So gibt es beispielsweise das Gerücht, dass Apple ein 12,9-Zoll-iPad plant, dessen Display fast UltraHD-Auflösung erreichen soll.

Warum zu viel gerade genug ist

Nun könnte man argumentieren, dass es sich um eine Marketing-Strategie handelt. Statt sich auf die Belange der Kunden zu konzentrieren, wendet Apple sich an die Kundschaft, die von allem immer das beste haben will, ohne es wirklich zu benötigen. Ganz ehrlich: Völlig falsch ist das nicht. Die wenigsten Leute in meinem Umfeld mit einem MacBook Pro mit Retinadisplay nutzen das Gerät so, wie es ein Laptop in dieser Preis- und Leistungsklasse verdient hätte.

Von dieser Seite aus ist Apples Hardware-Strategie tatsächlich etwas unsinnig. Oder viel mehr: Wer ein MacBook Pro für 2500 Euro kauft und es dann nicht vernünftig nutzt, der schmeißt sein Geld zum Fenster raus. Und dennoch gibt es Menschen, die dies tun. Das ist zweifelsohne auf Apples hervorragendes Marketing zurückzuführen.

Dennoch hat Apples Hardware-Overkill Methode. Ein gutes Beispiel ist die Einführung von Bluetooth Low Energy (BLE). Das Feature kam mit dem iPhone 4s 2011 auf den Markt, als es noch keine (bzw. kaum) Geräte gab, die über die neue Bluetooth-Strategie angesprochen werden konnten. Wieso also hat Apple mit BLE nicht bis zum iPhone 5 gewartet, als sich die Technologie mehr durchgesetzt hatte?

Aus Mike Elgans Sicht gibt es drei Gründe, wegen denen es Sinn ergibt, Hardware frühzeitig mit viel Leistung und starken Features zu versehen:

1. Apple gibt eine Richtung vor

Wer etwas in der Hardware-Welt bewegen will, muss sich etwas trauen. Das bedeutet auch, vielversprechende Hardware-Features zu integrieren, bevor sie wirklich nutzbar sind. Mit der Integration von BLE in das iPhone 4s 2011 hat Apple sowohl der Konkurrenz als auch Zubehör-Herstellern gezeigt: So sieht die Zukunft aus. Kommt mit uns oder bleibt auf der Strecke. Ähnlich – wenn auch aus einem etwas anderem Beweggrund heraus – agiert auch Google mit Produkten wie zum Beispiel Google Glass.

2. Apple macht die Produkte zukunftssicher

Apple wird oft vorgeworfen, “Wegwerfgeräte” herzustellen. Teilweise ist diese Vorwurf berechtigt. Man betrachte beispielsweise die Evolution des MacBooks. Wer diesen Vorwurf macht, muss aber gleichzeitig zugestehen, dass Apple die zugegebenermaßen tatsächlich kaum aktuell haltbare Hardware derart auslegt, dass sie über mehrere Jahre eine der Zeit gegenüber angemessene Leistung erbringt.

3. Apple denkt langfristig

Als letzten und wichtigsten Punkt legt Elgan dar, dass Apple mit den Produkten Grundlagen legt, die man vielleicht nicht auf den ersten Blick sehen kann. So bekam das BLE-Feature des iPhone 4s einen ganz anderen Hintergrund, als Apple iBeacon vorstellte. Zwei Jahre lang hatte Apple den Planeten mit BLE-fähigen Geräten überdeckt. Als dann iBeacon vorgestellt wurde, konnte Apple das Feature direkt auf voller Kraft starten lassen. Statt wie manch andere Unternehmen erst das Feature vorzustellen und dann die Hardware zu verbreiten, macht Apple es genau andersrum. Eine Taktik, die durchaus aufgeht, denn iBeacon steht eben jetzt zur Verfügung, und nicht erst, wenn die nötige Hardware weiter verbreitet ist. Das gleiche gilt beispielsweise auch für den 64-Bit-Prozessor des iPhones oder die unglaubliche Leistung des Mac Pro

Apple-Kunden sind dennoch teilweise Marketing-Opfer

Jedoch agiert dennoch mancher Apple-Kunde mit einer Unvernunft, die ihresgleichen sucht. Wer sich jedes Jahr das aktuelle MacBook Pro (oder auch das aktuelle MacBook Air) kauft, der kann das rationalisieren, so viel er will: Er bleibt ein Marketing-Opfer, dass das Wort Nachhaltigkeit entweder noch nie gehört hat oder nicht versteht. Der Fairness halber sollte jedoch gesagt werden, dass dieses Verhalten sich nicht nur auf Apples Kunden beschränkt.

Warum Apple es mit der Hardware übertreibt
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16 Kommentare

  1. Haha. Der letzte Teil ist sooo true.

  2. An meinem PC nutze ich schon 2 Jahre 4 Monitore in kann noch 2 anschließen, was ist daran neu oder überdimensioniert ? Auch wird es sicher bald viele Apps geben die auf 64 Bit Prozessoren zu greifen. Meine Güte apple macht vieles nach und dann immer dieser besondere Hype darum…schade

  3. Alexander Trisko

    Das Beispiel war wohl nicht optimal gewählt. Der Punkt bleibt bestehen. Schaut man sich den Mac Pro an, ist überdimensioniert exakt das richtige Wort.

  4. Man kann sagen was man will, aber Apple macht es doch einfach richtig. Sie finanzieren den Fortschritt durch ihre Kunden, verdienen immer mehr, können aber auch immer mehr neue Technologien schneller verbreiten, welche Kunden wieder zum Kauf bringt. Ein Kreislauf, aber ein Kreislauf der die Menschheit nicht zurückführt sondern immer weiter in die Zukunft.

  5. Warum sollte der MacPro überdimensioniert sein???
    Es ist ein Gerät für PROfis, da gibt es genug Bereiche in denen man nicht genug Leistung bekommen kann.
    Dem MacPro hätte z.B. ein doppelter Sockel für eine weitere CPU sehr gut getan.

  6. Es gibt aber genauso viele Punkte wo Apple hinterherhinkt, Beispiel die Kamera :)
    Als mein damaliger Nokia N95 schon eine 5 MP Kamera hatte, brachte Apple die 2MP Kamera ohne Blitzlicht auf den Markt.
    Nun, so ist das heute noch. Es gibt viele die sich darüber streiten, dass die Qualität besser sei als bei Samsung & Co. etc und dass es nicht darauf ankommt wie viel MP die Kamera hat. Aber seien wir mal ehrlich, es gibt auch sehr viele Bereiche wo Apple stark hinterherschleift.

  7. Was sind bei dir bitte SEHR VIELE??
    Gut, da wär zum Beispiel die schon von dir angesprochene kamera und der Akku, aber sonst? Da fällt mir nix mehr ein, dir?

  8. Über den Schluss des Artikels ...

    … „Jedoch agiert dennoch mancher Apple-Kunde mit einer Unvernunft, die ihresgleichen sucht. Wer sich jedes Jahr das aktuelle MacBook Pro (oder auch das aktuelle MacBook Air) kauft, der kann das rationalisieren, so viel er will: Er bleibt ein Marketing-Opfer, dass das Wort Nachhaltigkeit entweder noch nie gehört hat oder nicht versteht. “

    Warum soll es unvernünftig sein, sich mit neuester Hardware auszustatten?? Hundert Pro gehen die „Alt“geräte über ebay oder ähnliche Kanäle an andere User. Das ist doch normal. Insofern ist die obige Schlussfolgerung eher flach gedacht.

    Im Übrigen macht es heute ein neuerer Prozessor nicht mehr. Da muss schon ein wenig mehr eingebaut werden. Jedenfalls für den Normalverbraucher – und die sind ja wohl in der Überzahl. Ich musste mir z.B. ein neues MBA kaufen, weil mein Gerät aus 2010 Airplay nur über iTunes möglich machte und außerdem die Tastatur wieder beleuchtet ist. Und so werden auch viele zum Pro greifen, weil er Retina hat. Es ist einfach ein anderes Arbeiten.

    Ob nun eine 2 Mb – Kamera einbaut ist oder ob 5 Mb ist da sicherlich zweitrangig. Wobei ja jeder Informierte weiß, dass die Mb-Zahl kein Ausdruck für Qualität ist. Ich bekomme sehr oft Hochpixlige Fotos von Kollegen, die aber letztlich einfach nur grottig sind. Man bekommt das aber erst mit, wenn sie in Originalgröße angezeigt werden. Nur wer macht das schon? Trimmen kann man dann nur sehr eingeschränkt.

    Aber der Vergleich von Äpfel mit Birnen ist ja ohnehin das Hobby vieler Leser und Schreiberlinge.

  9. @Vorposter
    … wurde doch gesagt? Weil die Hardware nicht bis zum Ende ausgereizt werden. Diesselbe Diskussion kenne ich auch von Gamern zum Thema Grafikkarten. Die Entwicklern zaubern immer noch extrem tolle Dinge aus 7-8 Jahren alten Konsolenhardware, während andere bei ihrem PC bleiben und auf ihre jährlich wechselnden 1k € Grakas schwören.

    Eigentlich habe ich an uber-starker Hardware nichts auszusetzen, aber dennoch frag ich mich, welcher Normalverbraucher (in der Überzahl) denn angeblich solche enormen Rechenpower brauchen soll und jede neue Produktreihe kaufen muss? Etwa 3D-Welten Modelierung? Hochparallele Simulationsrechnungen? Bitcoin minen oder was?

  10. Naja wenn der Beitrag die gleiche Qualität in der Recherche hat wie die Aussage “ Der 64-Bit-A7-Prozessor erlaubt es, bis zu 4 GB an RAM zu nutzen“, dann Frage ich mich wie das alte MacOS auf einem Motorola 68K schon 4 GB adressieren konnte. Naja vielleicht lernt man ja das Rechnen nicht mehr beim Studium. Vielleicht will der Autor ja Arzt werden da ist Rechnen wohl eher hinderlich.

  11. Also ich warte schon sehnsüchtig auf den Apple TV 4 mit A7 chip. Der wird sofort gekauft.
    Und eine App die Streaming Blockaden auflöst. Vielleicht hat ja hier jemand eine Idee.

    Wie bringe ich ein IPad zum streamen, wenn die ausgehende App es eigentlich blockiert. Hier Sky go.

  12. Zitat David :

    Es gibt aber genauso viele Punkte wo Apple hinterherhinkt, Beispiel die Kamera :)
    Als mein damaliger Nokia N95 schon eine 5 MP Kamera hatte, brachte Apple die 2MP Kamera ohne Blitzlicht auf den Markt.
    Nun, so ist das heute noch. Es gibt viele die sich darüber streiten, dass die Qualität besser sei als bei Samsung & Co. etc und dass es nicht darauf ankommt wie viel MP die Kamera hat. Aber seien wir mal ehrlich, es gibt auch sehr viele Bereiche wo Apple stark hinterherschleift.

    Es gibt Bereiche in denen der Wettbewerb z.T. besser ist. Kameras bei Nokia wäre ein Punkt. Ansonsten ist Apple nicht hinterher sondern schlicht und ergreifend einiges vorraus..

  13. Alexander Trisko

    Zitat Über den Schluss des Artikels … :

    Warum soll es unvernünftig sein, sich mit neuester Hardware auszustatten?? Hundert Pro gehen die „Alt“geräte über ebay oder ähnliche Kanäle an andere User. Das ist doch normal. Insofern ist die obige Schlussfolgerung eher flach gedacht.

    Möglicherweise denke ich zu kurz. Ich denke weit, aber ob das weit genug ist…wer weiß. In jedem Fall denkst du kürzer als ich. „Wenn ich es weitergebe, schmeiße ich es ja nicht weg“. Etwas einfach gesprochen, aber es ist der Kern deiner Argumentation.

    Wenn man sich mal anschaut, auf welchen Elektroschrott-Bergen wir heute schon sitzen, wird einem schlecht. Und Die Schrottberge sind dem Konsum leider mindestens fünf Jahre hinterher. Aber Konsum ist ja bekanntlich geil. Jedes Jahr ein neues Tablet, ein neuer Laptop und ein neues Smartphone. Dann noch alle paar Jahre ein neuer Fernseher. Was kostet die Welt. Derweil verrottet in Afrika unser Schrott.

    Wenn du ein bisschen weiter denken willst als nur bis zur Weitergabe deines Altgerätes, dann empfehle ich die Lektüre des Artikels „Was am Ende übrig bleibt“ von Frau Hoyn aus der Ausgabe 52/13 der ZEIT. Diese Position ist unter Umständen diskutabel, keinesfalls aber „kurz gedacht.

    @tester: Ich würde dich bitten, in Zukunft sachlich zu diskutieren und persönliche Bemerkungen zu unterlassen. Nicht, dass mich das groß treffen würde, aber so entsteht doch wahrlich keine vertretbare Diskussionskultur. Zu den 20 Prozent Inhalt deiner Aussage: Du hast Recht, da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Gemeint ist natürlich, dass 64-Bit-Systeme für 4 GB oder mehr Arbeitsspeicher optimiert ist. Ich studiere übrigens kein Medizin mehr.

  14. Zitat Andreas :

    An meinem PC nutze ich schon 2 Jahre 4 Monitore in kann noch 2 anschließen, was ist daran neu oder überdimensioniert ? Auch wird es sicher bald viele Apps geben die auf 64 Bit Prozessoren zu greifen. Meine Güte apple macht vieles nach und dann immer dieser besondere Hype darum…schade

    Zitat Andreas :

    An meinem PC nutze ich schon 2 Jahre 4 Monitore in kann noch 2 anschließen…

    Schön, nur leider läuft kein OS X auf dem PC, sonst könnte man die Monitore besser nutzen.

  15. Zitat cr3wp :

    Zitat XL :

    Zitat David :

    Es gibt aber genauso viele Punkte wo Apple hinterherhinkt, Beispiel die Kamera :)
    Als mein damaliger Nokia N95 schon eine 5 MP Kamera hatte, brachte Apple die 2MP Kamera ohne Blitzlicht auf den Markt.
    Nun, so ist das heute noch. Es gibt viele die sich darüber streiten, dass die Qualität besser sei als bei Samsung & Co. etc und dass es nicht darauf ankommt wie viel MP die Kamera hat. Aber seien wir mal ehrlich, es gibt auch sehr viele Bereiche wo Apple stark hinterherschleift.

    Es gibt Bereiche in denen der Wettbewerb z.T. besser ist. Kameras bei Nokia wäre ein Punkt. Ansonsten ist Apple nicht hinterher sondern schlicht und ergreifend einiges vorraus..

    Wie zum Beispiel beim Display … ne warte mal, da hat ja Oppo gerade ein 2K Display angekündigt … Aber der Akku bestimmt … ne da ist das Note meilenweit voraus (auch wenn der Akku im physikalischen Sinne größer ist). Speicher auch nicht (es gibt nicht besseres als ein 32GB Handy mit SD Kartenslot). Konnektivität auch nicht, da haben sie mit dem iPhone gerade so aufgeschlossen (NFC fehlt noch immer). Möchtest du mir nach all dem vll verraten wo Apple vorne ist????

    Display: Und Oppo waren ja auch die, die für 4″ ein 2K-Display bereitstellen? Nicht? Was will ich also mit 2K in überdimensionierter Größe (5,5″), wenn ich ein „Retina-Display“ in einer HANDLICHEN Größe haben kann? Wozu denn dieser Pixelwahn, auf so geringem Raum?

    Akku: Das beantwortest du dir schon selbst…physikalisch größer… was für ein Zufall, dass dieser Akku dann auch länger hält. Der Akku im iPad Air hält kurioserweise auch wesentlich länger als der im iPhone. Trotzdem ist es bei über einem Jahr Benutzung des iPhone 5 noch zu keiner Situation gekommen, in der ich ohne Akkuladung unterwegs war. Schließlich sind USB-Schnittstellen ja relativ verbreitet.

    Speicher: Also ich erinnere mich an Zeiten, da haben gerade die Zugriffe auf die SD-Karte mein Smartphone langsamer gemacht. Ebenso erinnere ich mich daran, welch ein „Daten-Wirr-Warr“ ich in meinem Smartphone hatte, nur weil ich 2 getrennte Speicherorte verwenden konnte. Ich empfinde es heute noch als krampfhaft mit sinnlosen Kopiervorgängen auf einem Smartphone beschäftigt zu sein. Wozu muss ich mich auf der SD-Karte denn an eine Ordnerstruktur halten, wenn das doch das OS alleine sortieren kann? Das muss ich bei einem iPhone oder iPad nicht. Da ermöglicht mir iTunes das korrekte Speichern und wie gesagt, es wird teilweise auch vollständig automatisch sortiert.

    Konnektivität: Seit dem iPhone habe ich das für mich beste Level an Konnektivität erreicht. Ich habe 3G/4G/LTE, WLAN und BT. Damit ist doch alles abgedeckt? Ich kann über BT in meinem Auto Musik hören und telefonieren. Zuhause kann ich über WLAN auf meine iTunes-Mediathek zugreifen und zusätzlich noch mittels Airplay an meiner Anlage Musik hören. Datenaustausch erfolgt per Airdrop, iMessage, Whatsapp und diverse andere Apps, die mir solche Möglichkeiten bieten. Und zusätzlich brauch ich die mobilen Geräte nicht mal mehr mit dem PC/Mac per Kabel verbinden, denn iTunes synct auch über WLAN.
    Zum Thema NFC: Bis heute habe ich nicht einen einzigen Einsatzzweck dieser Technik in meiner Umwelt vernommen. Da sich dies bestimmt auch noch einige Monde hinziehen wird, kann sich Apple ja mit dem Einbau noch ein paar Gerätegenerationen Zeit lassen.

  16. @Cr3wp

    Das ist doch der ultimative Beweis. Der eine ist da besser, der andere auf der anderen Seite. Das beste Gesamtpaket liefert halt Apple. Manche Dinge sind halt unsinnig, was nutzen 600 PPI wenn die nicht anders aussehen als 300 PPI. Sinnlos. Apple hat sich dagegen auf sinnvolle Dinge konzentriert, fingerabdrucksensor und 64 Bit beispielsweise. Apple zeigt dem Wettbewerb mal wieder die Rücklichter…