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iOS-Apps: Apple erinnert Entwickler an 64-Bit-Unterstützung

Seit der Markteinführung des iPhone 5s 2013 können iOS-Geräte 64-Bit-Code ausführen. Für iOS 8 hat Apple angekündigt, das Mitliefern von 64-Bit-Code für Apps zur Voraussetzung für eine Veröffentlichung im App Store zu machen. Die Übergangszeit läuft demnächst aus.

Auf dem Entwicklerportal bei Apple hat das Unternehmen seine Entwickler daran erinnert, dass iOS-Apps ab 1. Februar 2015 zusätzlich zum 32-Bit-Code auch eine 64-Bit-Version der App enthalten müssen, um alle Vorteile der neueren mobilen Prozessoren nutzen zu können. Außerdem müssen alle neu eingereichten Apps mit dem iOS-8-SDK kompiliert werden. Entwickler werden dazu angehalten, einfach die Standard-Einstellungen von Xcode zu nutzen und ihre Apps für „Standardarchitekturen“ zu kompilieren. Dadurch wird die App gleich korrekt erstellt.

Diese Richtlinie bezieht sich zunächst nur auf neue Apps, die in den App Store aufgenommen werden sollen. Apps, die bereits verfügbar sind, werden nicht entfernt und auch für Updates gibt es eine etwas längere Übergangszeit. Apps, die ein Update erhalten, müssen erst ab Juni mit dem iOS-8-SDK erstellt werden und 64-Bit-Code beinhalten.

Die Fähigkeit, 64 Bit gleichzeitig verarbeiten zu können, war eines der großen Themen bei der Vorstellung des iPhone 5s 2013 mit dem Apple A7-Prozessor, der darin enthalten ist. Es war auch der erste mobile ARM-Prozessor, der in großen Stückzahlen in einem Gerät verbaut wurde, der dies beherrscht. Aus Kompatibilitätsgründen kann er, ähnlich wie Intel x86-Prozessoren, auch alten 32-Bit-Code ausführen, wodurch aber die potenziellen Performance-Vorteile verpuffen.

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