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iPhone: Das Ende der Verschlüsselung in Großbritannien?

Apple brüstet sich damit, Nutzern von iPhones die Möglichkeit zu geben, ihre Daten zu verschlüsseln. Damit seien die Daten sicher und auch Apple könne sie nicht knacken. Wenn es nach Großbritannien geht, könnte sich das demnächst ändern, denn jetzt wird ein Gesetz diskutiert, das Zugriff auf die Geräte erlauben soll.

Das iPhone und diverse Dienste wie iMessage und FaceTime werden verschlüsselt übertragen und gespeichert – eine Entschlüsselung ist Apple nach eigenen Angaben nicht möglich, auch dann nicht, wenn ein Richter Einblick auf die Daten fordert. Wie The Telegraph berichtet, könnte sich das bald ändern.

Am Mittwoch soll demnach ein Gesetzesentwurf diskutiert werden, der Hersteller von Smartphones zwingt, Regierungsbehörden Zugang zu gespeicherten Daten zu ermöglichen, wenn ein Richter einen entsprechenden Antrag stellt. Damit müsste Apple eine Möglichkeit schaffen, die Daten auszulesen, wovon auch iMessage und FaceTime betroffen wären. Bislang hat Apple immer damit argumentiert, dass die Verschlüsselung von außen nicht zu knacken ist und Datenschutz sowie Vertrauen der Kunden dem Unternehmen wichtig seien – diese Argumentation dürfte schwer zu halten sein, falls der Gesetzesentwurf beschlossen wird.

Laut The Telegraph soll der Gesetzesentwurf auch Internet-Anbieter zwingen, Browser-Daten ein Jahr lang aufzubewahren. Der Vorstoß wird kontrovers diskutiert, soll aber den Segen des britischen Premierministers David Cameron haben.

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