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Apple hatte im zweiten Halbjahr 2015 30.000 Anfragen von Regierungsseiten

Apple hat einen Bericht veröffentlicht, in dem das Unternehmen grob aufschlüsselt, wie die Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden in der zweiten Jahreshälfte 2015 aussah. Demnach gab es insgesamt 30.000 Anfragen in aller Welt, von denen Apple bei 82% der Fälle geholfen hat.

Transparenz-Bericht

Bei Apple nennt sich das Ganze „Transparenz-Bericht“ und ist ab sofort online einsehbar. Es hat zwischen 1. Juli und 31. Dezember 2015 insgesamt über 30.000 Anfragen von Regierungsseiten gegeben, von denen Apple 82% nicht abgelehnt hat. Die meisten Anfragen gab es für bestimmte Geräte, wie das Unternehmen mitteilt. Das sind Anfragen, die sich auf verlorene oder gestohlene iPhones und iPads beziehen. 80% von ihnen wurden in den USA behandelt, 52% in Europa, im Mittleren Osten, Afrika und Indien.

Des Weiteren wurde aufgeschlüsselt, wie oft nach iCloud-Backups gefragt wurde. Die Zahl liegt bei 1813, von denen 1015 allein in den USA stattfanden. Das mag noch relativ human klingen, besitzt aber einen Sub-Text, denn pro Anfrage werden in der Regel mehrere Accounts verlangt, sodass sich die Anzahl der Accounts auf 12.850 beläuft.

Auch Notfälle werden behandelt

Eine weitere Möglichkeit, unter der Apple um Hilfe gebeten werden kann, sind Notfälle, bei denen es um schwere Verletzungen oder Todesfälle geht. Diese Möglichkeit existiert und Apple hilft nach eigenen Angaben im guten Glauben, dass es so dringend ist, dass Informationen Leben retten könnten. Weltweit gab es derer 178 Fälle in den letzten 6 Monaten des vergangenen Jahres.

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