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US-Polizei kann auch Passcode von iPhone 5s knacken

Wenn in diesem Jahr der Begriff „FBI“ zusammen mit „iPhone“ gefallen ist, ging es um das iPhone 5c aus San Bernardino, bei dessen Entschlüsselung Apple nicht helfen wollte. Ein neueres Modell war bislang unknackbar, aber das hat sich nun anscheinend geändert, denn die Polizei aus Los Angeles konnte nun auch ein iPhone 5s entsperren.

Höhere Sicherheit umgangen

Die Los Angeles Times hat Zugriff auf Gerichtsdokumente bekommen, aus denen ersichtlich ist, dass auch das iPhone 5s geknackt werden kann. Detektive der örtlichen Polizei haben mit einem „forensichen Handyexperten“ zusammengearbeitet, dem es gelungen ist, die Code-Sperre eines iPhone 5s zu umgehen, ohne den Code vorher zu kennen.

Im San-Bernardino-Fall hat das FBI eine Methode von einem Hacker angekauft, um die Code-Sperre des iPhone 5c zu umgehen. Jedoch merkte das FBI an, dass jene Methode wohl nur auf iPhone 5c und älter funktioniert. Apple hat für das iPhone 5s und neuere Modelle die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

Was den Informationen fehlt, ist beispielsweise, welche iOS-Version auf dem iPhone lief. Das Gerät wurde kurz nach einem mutmaßlichen Mord beschlagnahmt, der 2014 stattfand – es könnte also iOS 7 oder iOS 8 installiert gewesen sein. Im Januar 2015 wurde Apple darum gebeten, die Daten auszulesen, was aber fehlschlug, das iPhone war dann „deaktiviert“. Nun ist es aber dem Experten gelungen, die Sicherheitsfeatures zu überschreiben und so an die Daten zu kommen.

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