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Aus OS X wird macOS – Apple präsentiert 10.12 Sierra

Der Namenswechsel ist passiert – OS X ist nicht mehr. Stattdessen heißt Apples Desktop-Betriebssystem jetzt „macOS“. Eine besonders große Überraschung war das nicht unbedingt. Dafür hat macOS 10.12 allerlei Neues zu bieten. Nicht nur, aber auch, Siri.

Sierra – das neue OS x.. macOS

Craig Federighi ist ein Spaßvogel. Man kann es wirklich nicht anders sagen. Ausdrücklich wollte er heute nicht darüber berichten, wie das Marketing-Team irgendwelche abgefahrenen Orte in Kalifornien gesucht hat für einen neuen Namen – nein, stattdessen schwärmt er davon, dass „(Mac) OS X“ 15 Jahre lang gute Dienste tat – aber in Anbetracht von iOS, tvOS und watchOS passe „macOS“ einfach besser. Nun gut, so sei es dann.

macos-sierra

Continuity

Federighi hat gezeigt, dass man einen Mac automatisch mithilfe der Apple Watch, die man im entsperrten Zustand um den Arm trägt, entsperren kann – eine Passworteingabe wird dafür nicht notwendig. Außerdem ist eine Geräteübergreifende Zwischenablage neu. Ein kopierter Text oder ein kopiertes Bild vom iPhone kann nun einfach mit Cmd+V auf dem Mac verwendet werden.

iCloud Drive wird weiter ausgebaut. Der Schreibtisch sowie der Dokumente-Ordner kann automatisch mit der iCloud synchronisiert werden. Bei einer Anmeldung an einem anderen Mac werden dann alle Daten übertragen. Das ist beispielsweise dann praktisch, wenn man neben einem iMac auch ein MacBook besitzt.

Siri auf dem Mac

Eine weitere Funktion, von der wir schon gehört haben: Siri auf dem Mac. Wie auch in iOS ist es mit Siri möglich, allerlei Funktionen zu benutzen. Gezeigt wurde, wie die Dateisuche nach bestimmten Kriterien funktioniert. Man kann dann das Suchergebnis in die Benachrichtigungsleiste pinnen und von dort auf die Treffer zugreifen. Auch eine Websuche ist möglich und das Wiedergeben von Musik.

Apple Pay

Apple hat es tatsächlich getan und Apple Pay auf den Mac geholt. Das hilft uns hierzulande noch nichts, aber wie auf der Keynote angekündigt wurde, wird Apple Pay bald in der Schweiz, Frankreich und Hongkong an den Start gehen. Mit Safari kann man dann einkaufen. Beim Bezahlvorgang wird eine Rechnung eingeblendet, die man dann auf dem iPhone via Touch ID autorisieren kann.

Tabs überall und Bild-im-Bild

Apps, die aus mehreren gleichartigen Fenstern bestehen, wie z.B. TextEdit, können sich in macOS Sierra automatisch zu Tabs zusammengefasst werden. Apple verspricht, dass dies automatisch vonstattengeht. Das bedeutet, ein Entwickler muss dafür keine Zeile Code ändern, geschweige denn ein Update veröffentlichen.

Ebenfalls neu: Bild-im-Bild. Wie beim iPad können Video-Player nun aus dem Browser ausgedockt werden und sind immer im Blick, wenn auch etwas kleiner. Damit kann man nebenbei einen Film schauen und gleichzeitig etwas anderes machen.

Wann…. WANN?

Entwickler werden ab heute mit macOS Sierra spielen dürfen. Alle anderen, die keine Angst vor Beta-Versionen haben, müssen bis Juli warten. Und die fertige Version soll im Herbst kommen.

Übrigens hat Apple den Rotstift bei der Kompatibilität angesetzt. Für macOS Sierra benötigt ihr ein MacBook (Ende 2009), iMac (Ende 2009), MacBook Air (2010), MacBook Pro (2010), Mac mini (2010) oder Mac Pro (2010) oder jeweils neuer. El Capitan war vereinzelt noch mit 2007er Macs zufrieden.

Wer mehr darüber erfahren möchte, wird hier fündig.

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