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Apple und 96 andere US-Unternehmen gehen rechtlich gegen Trump vor

Der US-Präsident Donald Trump hat für viel Aufsehen gesorgt mit seinen Dekreten, vor allem jenem, das die Einwanderung aus bestimmten Ländern ohne Anfangsverdacht stoppen soll. Nun hat sich Apple 96 anderen US-Unternehmen angeschlossen und eine Beschwerde formulieren lassen.

Einwanderung zeichnet die USA aus

Wie Bloomberg berichtet, hat sich Apple nicht weniger als 96 anderen US-Unternehmen angeschlossen, um eine Beschwerde gegen Trumps Einreiseverbot, in sozialen Netzen als #MuslimBan bekannt, zu unterzeichnen. Zu den anderen Unterstützern gehören Facebook, Google, Microsoft, Netflix, Snap, Uber, Twitter, Intel und viele weitere. Diese Beschwerde ist unabhängig von der klage, die in Washington und Minnesota ohnehin schon läuft.

In der Beschwerde heißt es, dass Trump weit über das Ziel hinausgeschossen sei. Beispielsweise seien über 200 der in den Fortune 500 gelisteten Firmen von Einwanderern oder deren Nachkommen gegründet worden. Die Einwanderung machte die USA erst zu dem, was sie jetzt seien.

Zwar könne man verstehen, dass die Einreise im Interesse der nationalen Sicherheit eingeschränkt werden soll, allerdings dürfe das nicht so geschehen, wie Trump es vorsah: Generell alle Menschen aus „überwiegend muslimischen Staaten“, konkret Iran, Irak, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien und Yemen, an der Einreise hindern. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass das Dekret vorsieht, weitere Länder hinzuzufügen, selbst ohne Ankündigung. Das sei nicht im Interesse des Landes und wird langfristig verhindern, dass talentierte Experte ins Land kommen, so die Begründung.

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