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Optimierter Code und flinke Server: Was für eine gute Mobile-Experience wichtig ist

Smartphones sind allgegenwärtig. Das sagen Statistiken, aber das kann man auch beobachten, wenn man seine Umwelt mal genauer anschaut. Der „Selling Point“ des Smartphones war und ist das mobile Internet, das mittlerweile – anders als bei WAP – auf dem Richtigen basiert. Aber das alleine macht den Nutzer noch nicht glücklich: Für eine gute Mobile-Experience müssen viele Parameter stimmen.

User-Experience beim Webdesign, Bild: CC0

User-Experience beim Webdesign, Bild: CC0

Die Seite muss passen

Zwar ist es so, dass Smartphones im Allgemeinen und iPhones im Besonderen auch mit der Desktop-Version einer Webseite klar kommen und sogar nützliche Features mitbringen, die beim Konsum selbiger helfen (etwa der Doppelklick auf einen Absatz, der selbigen auf den Fokus bringt). Aber dennoch ist es besser, wenn das Design bereits darauf ausgelegt ist, gut mit einem Smartphone zu harmonieren. Das klingt auf den ersten Blick gar nicht mal so schwer: Die Schrift sollte gut lesbar sein, es sollte nicht in eine zweite Dimension gescrollt werden müssen, Bilder sollten nicht im Weg sein (aber dennoch passend eingebunden werden) und Links müssen gut erreichbar sein, denn der Touch Screen ist intuitiv, aber lange nicht so präzise wie eine Maus.

Geht es um die Umsetzung, ist das aber bei Weitem nicht mehr so trivial. Manch ein Anbieter versucht sich deshalb, in eine App oder mobile Version seiner Webseite zu flüchten. Beides ist von der Sache her besser, als sich keine Gedanken zu machen. Allerdings ist eine mobile Version im Grunde genommen die doppelte Arbeit und die App nicht von Suchmaschinen zu erfassen. Aber gerade die sollen die Webseite gut finden und feststellen, dass es bei der Verwendung auf einem Smartphone oder Tablet keine Probleme gibt. Schließlich sind es die Suchmaschinen, die einen Großteil der Besucher bringen – und wie heißt es so schön: Man soll nie in die Hand beißen, die einen füttert.

Mit den richtigen Tools geht alles einfacher

Das Thema Web-Design war noch nie trivial, wurde aber mit mobilen Geräten um eine Dimension erweitert. Das grundsätzliche Design sollte, auch im Sinne der Arbeitserleichterung, darauf ausgelegt sein, sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone eine gute Figur abzugeben. Gerade für neue Webseiten eignet sich daher Wix hervorragend, da sämtliche Vorlagen das schon beherzigen. Nicht nur geht das Website erstellen ratz-fatz von der Hand, auch die Ladezeiten sind angenehm kurz und der Code ist optimiert. Durch das Hosting direkt beim Anbieter auf schnellen Servern ist zudem ein flottes Ausliefern gewährleistet.

Dabei bleibt die Anpassungsfähigkeit nicht auf der Strecke. Denn Wix hat sich auch Gedanken darüber gemacht, wie die mobile Webseite dann angepasst werden soll. Dafür wurden viele Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, die etwaige Modifikationen erleichtern. Es ist sogar möglich, von unterwegs aus auf dem Smartphone schnell und einfach neue Seiten anzulegen.

Die Tools erlauben die Anpassung nach allen Regeln der Kunst: Textpositionen, Bilder, sogar eigene Scripte können eingebaut werden. Das entbindet den Webmaster freilich nicht davon, die Inhalte so anzupassen, dass es auch mobil funktioniert, aber mit dem Editor von Wix fallen die Anpassungen so leicht wie es geht.

Natürlich bietet Wix auch ausgeklügelte SEO-Maßnahmen. So können beispielsweise Überschriften gekennzeichnet werden und Meta-Descriptions festgelegt werden. Letzteres ist eine gerne unterschätzte Maßnahme: Zwar sind Suchmaschinen bestrebt, ihren Treffer im regulären Content zu finden, aber wenn das nicht möglich ist, wird die Description im Ausschnitt angezeigt. Hier entscheidet sich nicht zuletzt, ob der Besucher wirklich klickt oder nicht.

Des Weiteren sind natürlich auch die Überschriften wichtig. Die Text-Formatierung wird dabei einfach im Editor ausgewählt. Das ist vergleichbar mit Textverarbeitungsprogrammen wie Word – der Web-Verantwortliche arbeitet also weitestgehend in einer vertrauten Umgebung. Apropos: In den Editor können sogar schon fertig formatierte Dokumente hineinkopiert werden, was die Arbeit bei externen Text-Dienstleistern enorm erleichtert.

Ladezeiten müssen kurz sein

Das Internet hat sich stark gewandelt. Speicherplatz wurde billig, Bandbreite auch. Vor allem aber ist sie jetzt verfügbar. Auf dem Desktop. Auf dem Smartphone kann das ganz anders aussehen und da kann man sich das auch nicht aussuchen. Denn ist man in einem Gebiet, in dem weder LTE noch UMTS verfügbar ist, dann bleibt nur noch EDGE übrig und das ist buchstäblich so langsam wie das alte Modem aus den 90ern.

Deshalb ist der zweite wichtige Eckpfeiler für ein gutes, mobiles Erlebnis – und das ist etwas, das Google bei der Bewertung für das Ranking berücksichtigt -, dass die Webseite schnell lädt, idealerweise auch auf dem Desktop, vor allem aber auf dem Smartphone, das immer wichtiger wird. Hier gibt es zum einen die Server, auf denen die Webseite liegt. Sie sollten eine angemessene Anbindung haben, um Anfragen zügig zu bearbeiten. Zum anderen sollte der Code entsprechend optimiert sein und zwar sowohl der, der auf dem Server ausgeführt wird als auch der, den das Endgerät präsentiert bekommt. Je weniger unnötige Informationen enthalten sind, umso schlanker wird der Code, umso schneller wird die Webseite aufgebaut. Zudem sollten Bilder und andere Medien optimiert werden. Auf einem Smartphone ist die Original-Auflösung in den meisten Fällen nicht notwendig und nimmt nur unnötig Bandbreite ein. Entsprechend verlängert sich die Ladezeit, gerade bei langsamen Verbindungen. Und das kann negative Signale senden, nämlich dann, wenn der Nutzer keine Lust mehr hat und die Seite verlässt.

Google belohnt aufwändige Anpassungen

Was Suchmaschinen angeht, ist Google bei uns der Marktführer. Demzufolge sollte man sich mit Google gutstellen. Mittlerweile betreibt die Suchmaschine zwei Indexe, einen für den Desktop und einen für mobile Geräte. Wenn man sich an die Empfehlungen hält, die der Konzern ausspricht, kann das durchaus spürbare Vorteile in den Besucherzahlen haben – oder anders herum: tut man das nicht, hat man Nachteile. Denn die Konkurrenz schläft nicht und bietet womöglich optimierte Webseiten an, die dann besser gefunden werden. Für die Desktop-Suche macht das keinen Unterschied, allerdings nimmt der mobile Traffic immer weiter zu. Inzwischen ist über die Hälfte auf einem Smartphone und ein Ende dieses Trends ist noch nicht in Sicht. Während es bei der Suchmaschinenoptimierung also viele Maßnahmen gibt, die viel Arbeit aber wenig Nutzen bringen, ist eine Optimierung für Smartphones eine gut investierte Maßnahme.

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