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Apple Pay: Apple entzieht Hetz-Seiten die Lizenz, spendet an wohltätige Organisationen

Apple Pay ist – wenngleich nicht bei uns – mittlerweile auch ein Zahlungsmittel für den Desktop, jedenfalls bei Macs mit Safari. Angesichts der Gewalt in Charlottesville dieser Tage und mit Hinblick auf die Reaktionen von Präsident Trump hat Apple – in Person von Tim Cook – nun Maßnahmen ergriffen, die in der Politik wohl als „Sanktionen“ gelten würden.

Kein Apple Pay für Hetz-Webseiten

Wie BuzzFeed berichtet, hat Apple die Apple-Pay-Funktion für Webseiten, die Bekleidung und andere Fan-Artikel für weiße Nationalisten und Hass-Gruppen verkaufen, deaktiviert. Das Unternehmen selbst hat dazu keine Stellung bezogen, ein Sprecher verwies jedoch auf die Apple-Pay-Richtlinien, in denen vermerkt ist, dass Hass, Intoleranz und Gewalt gegen jedwede Merkmale eines Menschen, nicht mit Apple Pay in Verbindung zu bringen sind.

Tim Cook hat zudem einen Brief an seine Mitarbeiter geschrieben, in denen er erklärt, wie wichtig die Gleichbehandlung für Apple ist und dass die Gewalt in Charlottesville in den USA nichts zu suchen habe. Um ein Zeichen zu setzen, hat er jeweils eine Million Dollar an das Southern Poverty Law Center und die Anti-Defamation League gespendet. Außerdem soll jede Spende, die von einem Mitarbeiter bis 30. September getätigt wird, von Apple aufgedoppelt werden.

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