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Qualcomm fordert bundesweites iPhone-Verkaufsverbot

Das Tischtuch zwischen Apple und Qualcomm scheint mittlerweile komplett zerschnitten zu sein. Bereits seit einiger Zeit zieht sich ein Konflikt zwischen dem Chip-Hersteller und dem Unternehmen aus Kalifornien hin, mittlerweile gibt es auch für die Kunden deutlich spürbare Konsequenzen. So wurde der Verkauf des iPhone 7 und des iPhone 8 wie wir bereits berichteten in den deutschen Apple Stores ausgesetzt. Nun fordert Qualcomm allem Anschein nach einen Verkaufsstopp aller Modelle. 

Apple und Qualcomm – daraus wird so schnell wohl keine Liebesbeziehung mehr. Bereits seit Monaten ziehen sich die Konflikte hin, und nun auch mit den ersten wirklich klaren und auch für die Kunden offensichtlichen Folgen. Nach einem Urteil des Landgericht München, welches Patentverletzungen seitens Apple erkannt haben will, reagierte Apple schließlich. Denn mittlerweile hat Apple den Verkauf des iPhone 7 und des iPhone 8 aufgrund der Schwierigkeiten mit Qualcomm in den deutschen Apple Stores vorerst eingestellt. Online hingegen blieben die Modelle zumindest bislang weiterhin für die Kunden erhältlich.

Qualcomm will kompletten iPhone-Verkaufsstopp

Doch mit diesem Schritt soll der Konflikt noch nicht beendet sein. Qualcomm sieht das Urteil nämlich als Grundlage für die Forderung eines bundesweiten Verkaufsverbots für iPhones – alle betroffenen Modelle, im gesamten Einzelhandel. Spätestens dann wäre der Konflikt mit Qualcomm deutlich mehr als nur eine Lappalie. Schließlich ist Deutschland vor allem auch in Bezug auf den iPhone-Absatz ein durchaus wichtiger Markt in Europa. Sollte der Verkauf also auch bei Retail-Partnern und online gestoppt werden müssen, würde das für Apple erhebliche negative wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Qualcomm fordert bundesweites iPhone-Verkaufsverbot
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