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Chinesische Medien: Verbrauchern in China ist Apple iPhone peinlich

Nach chinesischen Medienberichten ist es neuerdings peinlich ein Apple iPhone zu besitzen, berichtet die South China Morning Post.

Die “Boykott Apple”-Bewegung gewinnt durch das Huawei-Exportverbot, welche die US-Regierung veranlasste, an Bedeutung und laut dem Zeitungsbericht könnte Apple einen langfristigen Schaden wegen Trumps Restriktionen davon tragen.

Apple iPhone in China

Die schlechten Verkaufszahlen des Apple iPhone in China verhagelten die Bilanz des Weihnachtsquartals beim wertvollsten Konzern der Welt und die Lage könnte sich für Apple dem Zeitungsbericht zufolge noch verschärfen. Huawei werde nur einen kurzfristigen Schaden durch das Huawei-Exportverbot erhalten.

Der Wechsel vom Apple iPhone zu Huawei war für Sam Li, der Mitarbeiter eines staatlichen Telekommunikationskonzerns ist, emotional. Es sei heutzutage peinlich ein iPhone aus der Tasche zu ziehen, während alle Führungskräfte des Unternehmens ein Huawei verwenden. Der Gründer eines E-Commerce StartUp sagte, dass die 5G-Ära begonnen habe und Huawei viel mehr Spitzentechnologie als Apple besitzt.

Die wachsenden Spannungen zwischen den USA und China könnten die Position von Apple weiter erschweren. Von dieser Entwicklung könnte Huawei profitieren und das iPhone verstärkt an Boden verlieren, erklärten Analysten.

Sinkender Marktanteil

Wie Kiranjeet Kaur, Senior Research Manager bei IDC Asia Pacific berichtet, könne die Liebe der chinesischen Verbraucher zu Huawei durch das Verbot nur noch zunehmen. Im Jahr 2018 verkaufte Huawei weltweit 206 Millionen Smartphones und davon wurden 105 Millionen nach China geliefert, was 26,4 Prozent Marktanteil im Heimatland entspricht.

Apple belegte mit 9,1 Prozent den fünften Platz und rutschte mittlerweile im ersten Quartal auf 7 Prozent. Bryan Ma, Vice President of Client Device Research bei IDC Asia Pacific erklärte, dass Apple eine Luxusmarke sei und damit schlussendlich von den Anwendern abhängt.

Tim Cook baut Reputation auf

Von Apple-Chef Tim Cook wurde in den letzten Jahren eine Reputation in China aufgebaut. Das Unternehmen zeichnet auch für das Wohlergehen von Kindern und der Linderung von Naturkatastrophen verantwortlich. Heimische Firmen wie Didi Chuxing profitierten ebenso von Investitionen wie Daten-, und Forschungszentren.

Tim Cook ist Beiratsmitglied der Tsinghua University´s School of Economics and Management, die als Wiege der Wirtschaftspolitik bekannt ist. Gestern sorgte ein Twitter-Beitrag eines chinesischen Diplomaten für Heiterkeit, da es von einem Apple iPhone gesendet und Apple mit dem Beitrag angegriffen werden sollte.

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