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Industry 4.0
Industry 4.0, Bild: pixabay

Manufacturing Execution System – die cloudbasierte MES-Plattform von Symestic

Die Fertigungsindustrie befindet sich im Rahmen von Industrie 4.0 in einem Paradigmenwechsel. Die Digitalisierung und das Internet ermöglichen es, ganze Wertschöpfungsketten zu vernetzen. Dadurch werden Produktionsabläufe optimiert und Fehler in der Fertigung vermieden.

Außerdem lassen sich Ressourcen besser einsetzen und kontrollieren. Im Idealfall kann der gesamte Fertigungsprozess über das iPhone, das iPad oder das MacBook gesteuert werden. Dabei spielt die cloudbasierte Lösung von Symestic in Form eines Manufacturing Execution Systems (MES) eine entscheidende Rolle.

Was ist Industrie 4.0?

Eigentlich ist Industrie 4.0 ein Zukunftsprojekt, bei dem die industrielle Fertigung mittels moderner Kommunikations- und Informationstechnologie auf ein neues Level gebracht wird. Dabei kommunizieren Anlagen, Logistik, Produkte, Maschinen und Menschen untereinander, mit dem Ziel, dass die Produktion sich eigenständig organisiert. Die Vernetzung macht es möglich, dass nicht nur einzelne Produktionsschritte optimiert werden. Sie umfasst alle Phasen des Lebenszyklus eines Produkts von der ersten Idee über die Planung, der Produktion, der Anwendung und Wartung bis hin zur Rohstoffrückgewinnung.

Es bleibt anzumerken, dass besagtes Zukunftsprojekt, das mithin auch als 4. Industrielle Revolution bezeichnet wird, schon längst in vollem Gange ist. Immer mehr Fertigungsbetriebe entschließen sich dazu, ihre Produktionsanlagen umzustellen und zu digitalisieren, um im weltweiten Konkurrenzkampf die Nase vorn zu haben. Manager, die an althergebrachten Verfahren festhalten, laufen Gefahr, dass ihr Unternehmen rasch den Anschluss verliert.

Was ist ein MES?

Innerhalb eines modernen Produktionsbetriebs kommunizieren die Maschinen untereinander. Sie sind mit sensiblen Sensoren neuesten Standards ausgestattet, die laufend Daten generieren. Um diese zu sammeln und auszuwerten, bedarf es mit einem MES einer speziellen Software.

Moderne MES-Systeme wie das von Symestic sorgen für Transparenz in der Fertigungsstraße. Sie verkörpern eine Drehscheibe, bei der alle Produktionsschritte mit der gesamten Wertschöpfungskette in Verbindung stehen. So kann die Produktion in Echtzeit geplant, geprüft, überwacht und gesteuert werden. Gleichzeitig dient das MES als Verbindung zwischen der Administrations- und der Produktionsebene eines Fertigungsbetriebes.

Welche Vorteile hat ein MES?

Werden die Produktionsprozesse automatisiert, können die Ressourcen effizient eingesetzt werden. Zudem ist die gleichbleibend hohe Qualität der Produkte bei exakter Liefertreue gewährleistet. Der Daten- und Informationsfluss, den die IT-gestützte Vernetzung ermöglicht, befähigt die leitenden Mitarbeiter eines Betriebes, auf unvorhergesehene Ereignisse schneller zu reagieren, um die erforderlichen Maßnahmen anlaufen zu lassen. Potenziale zur Optimierung werden sofort erkannt, bevor es zu einem teuren Produktionsstopp kommt.

Wenn Hersteller cloudbasierte Lösungen nutzen, können sie schneller auf neue Anforderungen oder Änderungswünsche der Kundschaft eingehen, wodurch strategische Vorteile gegenüber der Konkurrenz generiert werden. Letztlich ermöglicht es ein MES, Daten aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft in Sekundenschnelle zu verknüpfen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Die Daten stehen jederzeit und an jedem Ort zur Verfügung und können über mobile Endgeräte abgerufen werden.

Aufgaben eines MES

In einem digitalisierten Betrieb hat ein MES eine Vielzahl von Aufgaben zu bewältigen. Nachfolgend sind die wichtigsten davon aufgelistet:

  • Informationsmanagement
  • Datenerfassung
  • Auftragsmanagement
  • Personalmanagement
  • Betriebsmittelmanagement
  • Materialmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Leistungsanalysen
  • Fertigungsmonitoring
  • Feinsteuerung
  • Detailplanung

Kennzahlen des MES

Der gesammelte Datenfluss wird vom MES automatisch analysiert. Das geschieht dadurch, dass das System sie zu KPIs (Key Performance Indicators) zusammenfasst. Das erleichtert es den Entscheidern innerhalb eines Unternehmens, jederzeit einen schnellen und umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Produktionsprozesse zu erhalten. So kann laufend überprüft werden, ob die gesetzten Produktionsziele erfüllt werden. Dabei stellen die KPIs die folgenden Informationen zur Verfügung:

  • Nutzungsgrad der Maschinen
  • Auslastung der Betriebsmittel
  • Stand der Kapazitätsreserven
  • Durchlauf- und Produktionszeiten
  • Effektivität der einzelnen Prozesse
  • Ausschussquote
  • Termintreue

Fazit

Richtig angewendet, greift ein MES tiefgründig in die verschiedenen Ebenen eines produzierenden Unternehmens ein. Die kompakte Darstellung des Datenflusses erlaubt einen transparenten Überblick über Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Produktionsanlage in Echtzeit.

Produktionsleiter profitieren von diesen Informationen und können wichtige Entscheidungen schneller treffen und die erforderlichen Maßnahmen sofort umsetzen, um die Abläufe zu optimieren. Längerfristige Störungen des Produktionsbetriebs werden ausgeschlossen, die Produktionsziele können gesteigert und die Qualität der Produkte gesichert werden. Damit sind die Unternehmen robust für die Anforderungen der Zukunft aufgestellt.

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