Die Markenloyalität unter iPhone-Nutzern hat im ersten Quartal 2026 einen neuen Höchstwert erreicht. Nach aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens CIRP liegt die Treuequote mittlerweile bei stolzen 87 Prozent.
Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist ein spürbarer Rückgang bei den Wechseln von Android zu iOS.

Weniger Wechsler von Android
Laut der vierteljährlichen Erhebung von CIRP stammten in den ersten drei Monaten des Jahres nur noch 12 Prozent der neuen iPhone-Käufer von einem Android-Gerät. Das verbleibende 1 Prozent entfiel auf Umsteiger von klassischen Feature-Phones, anderen Plattformen oder Smartphone-Erstkäufer. Damit stieg die Kundentreue im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 Prozentpunkte.
Die Marktforscher beobachten diesen Trend bereits seit Jahren und befragen dazu regelmäßig Käufer direkt nach dem Erwerb eines neuen iPhones zu ihrem vorherigen Gerät sowie ihrem Kaufverhalten.
In den vergangenen Messzeiträumen schwankte der Anteil der Android-Umsteiger meist zwischen 11 und 15 Prozent. Dies verdeutlicht, dass die Wechselquote im Vergleich zu den Anfangsjahren des iPhones deutlich geschrumpft ist. Damals sorgte vor allem das Ende der Netzanbieter-Exklusivität und die Expansion zu weiteren Providern für einen massiven Zustrom neuer Nutzer.
Stabiler Trend und Ausblick
Dieser stabile Trend zeichnete sich bereits Anfang 2024 ab, als die Wechselquote von Android bei 13 Prozent und die Loyalität bei 85 Prozent lag. Die CIRP-Zahlen untermauern, dass sich der Großteil der Smartphone-Besitzer fest für ein Ökosystem entschieden hat und das Lager nur noch selten gewechselt wird.
Für die Zukunft könnte Apple diese hohe Bindung sogar noch weiter festigen. Später im Jahr wird die neue Siri-KI mit iOS 20 erwartet, die bestehende Nutzer noch stärker an das iPhone binden dürfte. Zudem könnte ein kommendes faltbares iPhone in Zukunft das Interesse von Besitzern faltbarer Android-Smartphones wecken und für neue Wechselimpulse sorgen.
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