Home » iPhone & iPod » iPhone 4: Steve Jobs soll beim Display übertrieben haben

iPhone 4: Steve Jobs soll beim Display übertrieben haben

Mit dem iPhone 4 liefert Apple auch ein völlig erneuertes Display aus, dem man den Namen „Retina Display“ verpasste. Es wird über eine Auflösung von 960 x 640 Pixel verfügen und kann dabei mehr als 326 Pixel per Inch zeigen. Während der Präsentation das iPhone 4, äußerte Steve Jobs die Behauptung, dass dies mehr Pixel wären, als das menschliche Auge erfassen kann.

Dem widerspricht nun der anerkannte Spezialist Dr. Raymond Soneira, der bei dem Unternehmen DisplayMate Technologies angestellt ist. DisplayMate entwickelt Programme, mit denen die Qualität von Bildschirmen und Touchscreens überprüft werden kann. Nach Ansicht von Dr. Raymond Soneira kann das menschliche Auge sehr wohl höhere Auflösungen, als auf dem Retina Display darstellbar, erkennen und verarbeiten.

Gegenüber der Zeitschrift PC-WORLD wies Soneira vor allem darauf hin, dass „ein menschliches Auge keine Pixel hat“ und die erkennbare Auflösung primär davon abhänge, wie weit man von dem entsprechenden Display entfernt sei.

Dennoch lobte er das Display des iPhone 4. Unter anderem sei er froh, dass Apple kein OLED-Display verwendet habe, sondern sich auf ausgereifte Techniken konzentriert hat. Der Display-Sepzialist hält das iPhone 4 Display für vergleichbar mit dem IPS-LCD beim Android-Smartphone Motorola Droid, welches er bereits ausführlich testete.

Quelle: http://www.pcwelt.de/start/mobility_handy_pda/pda_smartphone/news/2344262/iphone-4-uebertreibt-beim-retina-display-so-experte/

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.

Die Apfelnews-Empfehlungen für deine neue Hardware:

iPhoneiPadMacVerträge
 Apple Store Apple Store Apple Store Telekom
 Telekom Telekom Gravis o2
 o2 o2 Saturn Vodafone
 Vodafone Vodafone MacTrade Base
 Gravis Gravis Amazon Congstar
 Saturn Cyberport Cyberport Sparhandy

 


2 Kommentare

  1. Klar hängt die Auflösung vom Betrachtungsabstand ab. Wenn man 10 Meter von einem Werbeplakat entfernt steht, sieht man ein gestochen scharfes Foto, aus 10 Zentimeter dagegen nur bunte Punkte.

    Gemeint haben dürfte Apple / Steve Jobs, dass man bei normalem Betrachtungsabstand (eine halbe bis eine Armlänge) keine einzelnen Pixel mehr erkennen kann, und das scheint ihnen gelungen zu sein.

  2. peter lichtenberg

    Leider ist die Information von Herrn Dr. Raymond Soneira in einem Punkt falsch, denn die von ihm angegebene Auflösung des menschlichen Auges bezieht sich auf die Fähigkeit zwei Punkte noch gerade als getrennt wahrnehmen zu können. Als Testreiz werden schwarz/weiss Kontraste benutzt. Das Display ist aber farbig! Das heisst eine vollständige Aufnahme der Information ist nur mit drei Rezeptoren des Auges möglich (rot grün blau)!