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Apple schafft Filesharing via Samba ab

Bislang war der Samba Server ein fest integrierter Bestandteil von Mac OS X. Einst hatte man das Open Source Programm mit Mac OS X 10.2 eingeführt um den Dateiaustausch mit Windows-basierten Systemen zu ermöglichen. Dabei wurde SMB-Protokoll genutzt. In der neusten Version von Mac OS X streicht man den Samba Server jedoch wieder vom Plan.

Der Grund dafür: Samba hat laut appleinsider.com auf die neue Version der GNU General Public License, die GLPv3 gewechselt. Dies wird von Apple als problematisch angesehen, da man Samba zusammen mit einem kommerziellen Produkt (Mac OS X) vertreibt. Daher wurde diese Möglichkeit der Datei-Kommunikation aus Mac OS X gestrichen.

Jedoch nicht ersatzlos! Apple hat nun auf eine eigene Implementierung des SMB-Protokolls ausgewichen. Der neue Dienst wurde unter der Bezeichnung „SMBX“ in Lion fest integriert. Im Vergleich zu Samba wurde hier auch die Kompatibilität zu Windows 7 deutlich verbessert. Die Möglichkeit Dateien mit Windows auszutauschen bleibt also trotz der Streichung von Samba weiterhin erhalten.

Den einen oder anderen User dürfte es dennoch stören dass Samba von der Liste genommen wurde. Bot das Vorhandensein des Programmes doch die Möglichkeit, den Mac zusätzlich als NT Domain Controller einzusetzen.

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