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Was Tim Cook so alles anders macht als Steve Jobs

Es war nicht besonders überraschend, dass der neue CEO Tim Cook seine Mitarbeiter mit den Worten „Apple is not going to change“ versucht hatte, zu beruhigen. Ein Lebenswerk von jemand anders mit demselben Erfolg zu führen, wie der Vorgänger ist nur schwer möglich, immerhin kommt Cook aus  dem Sales- und Operations-Bereich. Nach einigen Wochen, die der CEO nun schon das weltweit erfolgreichste IT-Unternehmen „führt“, kommen die ersten Bilanzen zutage.

Das Wall Street Journal veröffentlichte vor einigen Stunden eine Art „Bilanz“, die veranschaulichen soll, wie sich die Führung unter Cook verändert hat:

In recent weeks, Mr. Cook has tended to administrative matters that never interested Mr. Jobs, such as promotions and corporate reporting structures, according to people familiar with the matter. The new chief executive, 50 years old, has also been more communicative with employees than his predecessor, sending a variety of company-wide emails while addressing Apple employees as “Team,” people close to the company said.

Tim Cook beschäftigt sich also auch mit administrativen Problemen – teilweise sogar mit welchen, die Steve Jobs nie berücksichtigt hatte. Dazu zählen Promotion und Corporate Reporting-Strukturen. Es heißt außerdem, dass der 50jährige CEO mehr mit den Mitarbeitern kommunizieren würde. Bisher wurden bspw. eine Reihe von unternehmensweiten Emails gesendet, die immer wieder betonen, dass Apple-Mitarbeiter sich als Team sehen.

Cook soll außerdem das Ziel verfolgen, das Unternehmen teilweise umzustrukturieren:  Der geschäftliche Bereich (welcher bisher unabhängig agierte) soll in einen Vertriebs- und einen Marketingbereich aufgeteilt werden. Diese Umstrukturierung hat eine zusätzliche Verantwortung für Phil Schiller und John Brandon zur Folge.

Cooks (im Vergleich zu Steve Jobs) eher wirtschaftlich ausgerichtete Unternehmensleitung führt zu der Frage, wie es mit dem Unternehmen aus Cupertino weitergehen wird. Schließlich haben Cooks Erfahrungsjahre als Chief Operating Officer sicherlich einen starken Einfluss auf seinen (Unternehmens-)Führungsstil und auch auf die Art, wie er Entscheidungen trifft. Strukturelle Veränderungen müssen für ein Unternehmen nicht immer negativer Natur sein.

Warten wir ab, wie es in den nächsten Wochen weiter geht.

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6 Kommentare

  1. Es ist doch logisch das mit einem neuen Chef auch eine neuer Stil und geänderte Methoden einzuhalten. Schlechter muss das nicht unbedingt sein.

  2. Bleibt eigentlich nur zu hoffen, das Apple so auf Erfolgskurs bleibt wie bisher und nicht schlechter wird…

  3. Ich glaube Cook ist ein richtig guter CEO. Vor allem, weil er aus der Marketingbranche kommt!

  4. Ob er es Schaft ?? Weiß keiner ?!?!?! Aber wünschen tut man es ihm , da wir ja außerdem tolle neue Produkte von Apple wollen ;P

  5. Da war das auch bei Steve. Nur die Öffentliche wahrnehmung hat das nie interessiert ich hoffe das Mr. Cook die Firma so weiteführt wie es in Mr. Jobs Sinne gewesen wäre. Ansonnsten kann er Strukturen auf oder an bauen wie er will:-))

  6. denke auch das dass logisch ist wa :D keiner ist wie der andre… wär au schlimm…
    ich denke er wird schon den richtigen weg einschlagen