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Big Fish: Abo-App aus dem App Store entfernt

Nach wochenlangen Verhandlungen löschte Apple nun doch die Abo-App von Big Fish Games aus dem App Store.

Immer wieder schleichen sich Betrüger in den App Store. Vor Kurzem klage man über die vermeintliche Jailbreak-App, die für Aufruhr gesorgt hatte. Einige Wochen zuvor musste Apple die skurile App „Jew-or-not-Jew“ verbannen, anhand welcher man rausfinden sollte, welcher Promi  Jude ist und wer nicht. Auch Apps, die eigentlich gegen die Richtlinien des App Stores verstoßen, finden manchmal eine Lücke, um doch irgendwie in den App Store zu gelangen.

Ein neues Thema ist nämlich die Abo-App „Big Fish“. Es wird durch die Zahlung eines Montatsbeitrages ermöglicht, mehrere Apps spielen zu können. V. a. Spiele-begeisterte Jugendliche werden durch dieses Angebot angelockt.

Die App-Kontrolle hat anscheinend nicht richtig wahrgenommen, dass es sich bei der App um ein Abo handelt, denn sonst wäre es gar nicht möglich gewesen, sie überhaupt in den Store aufzunehmen. Am 18. November 2011 war das Spiel  kurz im App Store erhältich, wenige Tage später hat Apple sie ohne ein Kommentar verbannt. Die App enthielt ein Abo im Wert von monatlich zu zahlenden 7 US-Dollar an. Dafür sollte man so viele Spiele von Big  Fish ausprobieren können, wie man will.  Die App-Macher von Big Fish wissen noch gar nicht genau, warum die App ohne Bekanntgebung wieder entfernt wurde. Man ärgert sich natürlich grün und blau, denn Apple hatte zuvor die Pressemitteilung bestätigt.

Vor knapp 9 Monaten hatte Apple die Zügel der Abo-Regelung etwas gelockert. Zeitungsverleger, Nachrichtenjorunale und Musik bzw. Video-Herausgebern wurde es ermöglicht, ein Abo-System zu integrieren. Es hieß ausdrücklich, dass dies nicht für Spiele gelten würde.

Big Fish ist nicht mal unbekannt in den USA. Die Firma ist in Seattle ansässig und beschäftigt rund 400 Angestellte. Spezialisiert hat man sich dort auf die Vermarktung von Casual- und Browsergames.

Big Fish: Abo-App aus dem App Store entfernt
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6 Kommentare

  1. Wenn es für jeden lesbar und klar verständlich ist das es ein Abo ist, warum denn dann nicht? Wichtig wäre doch nur das man jederzeit „inApp kündigen“ könnte und man somit auch nicht abgezockt wird.

  2. Ich hoffe mal, das Apple solche Apps wieder zulässt. Es wäre schade um den Inhalt.

    Warum macht man nicht einfach eine iPhonewebsite auf, welche über ein Abo funktioniert… dann sind alle zufrieden.

  3. Ich finde die Vorsicht seitens Apple gut. Wie oft hört man das durch Unachtsamkeit teure Abos abgeschlossen werden und diejenigen die ihren Überteuerten „Dienst“ geschickt getarnt haben sich eine goldene Nase verdienen.

  4. Die Idee ist sicher nicht schlecht, aber ich erinnere nur an Klingel-Ton-Abos… solche App-Abos könnten die neue Goldgrube einer verrufenen Branche sein (und negatives Licht auf den AppStore werfen)!

  5. alles kostenfallen in meinen augen :d gut wer lesen kann isat klar im vorteil aber wer lest heut groß das zeugs durch?? oder lest ihr bei jedem programm die AGBs? :D

  6. Die Idee ist sicher nicht schlecht, aber ich erinnere nur an Klingel-Ton-Abos… solche App-Abos könnten die neue Goldgrube einer verrufenen Branche sein (und negatives Licht auf den AppStore werfen)!