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iPad 2-Produktion in Brasilien kann starten – Steuervergünstigungen wurden vom Staat abgesegnet

Die Produktion des iPad 2 kann nun – wie schon seit längerer Zeit erwartet – beginnen. Foxconn forderte schon seit langem qualifizierte Arbeitskräfte und Steuervergünstigungen. Die anfänglichen Probleme wurden nun doch über Bord geworfen und die Produktion kann beginnen, denn das Land hat den Steuererleichterungen zugestimmt.

Vor einiger Zeit berichteten wird, dass sich das Produktionsvorhaben des iPad 2 in Brasilien herauszögert. Kurzzeitig stand es sogar auf der Kippe. Foxconn forderte qualifizierte Arbeiter und steuerliche Vergünstigungen. Letztendlich kam es doch zu einer Enigung zwischen Foxconn und Regierung: Die Steuervergünstigungen segnete man in Brasilien ab. In der neuen Fabrik können ab sofort iPads hergestellt werden.

Produziert werden  dürfen Geräte mit einem Tablet-Rechner mit Touchscreen, aber ohne Tastatur. Das Maximalgewicht beträgt 750 Gramm. Das iPad 2 wiegt 600 Gramm dürfte wohl genau in diese Sparte passen. Auch Kabel, Netzteile und Extras für das iPad werden zukünftig in Brasilien produziert.

Da Apple nach immer mehr Produktionen strebt, dürfte es nicht verwundern, dass die neue Produktionsstätte vielversprechend ist. Man verspricht sich – auch wenn Brasilien ein Schwellenland ist – außerdem höhere Absätze im eigenen Land. Durch hohe Einfuhrsteuern von Gütern, die importiert werden müssen, kostet das iPad in Brasilien mehr als in Europa oder Nordamerika (Geschätzt wird der Preis auf ca. 925 US-Dollar für die 16GB-Variante, also umgerechnet knapp über 700 EUR ).

Der gemeine Brasilianer wird sich das iPad sicherlich nicht leisten können. Der Durchschnittslohn in Brasilien liegt ungefähr bei einem Viertel von dem was in Deutschland gezahlt wird. Die höchsten Löhne werden in den Industriestandorten entrichtet. Überdurchschnittlich viel wird im Großraum São Paulo, Rio de Janeiro, Brasilia und im etwas reicheren Süden wie in Porto Alegre bezahlt. In den ländlichen Gebieten wird oftmals nicht viel mehr als der staatlich vorgeschriebene Mindestlohn gezahlt.

Wollen wir nur hoffen, dass aus Brasilien nicht so viele Klagen bezüglich der Arbeitsbedingungen kommen, wie aus China.

Bildnachweis: http://www.macerkopf.de/images/stories/2011/03/foxconn_brasil.jpg

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2 Kommentare

  1. Ein Fehler „GB“ nicht „BG“. :)

  2. iPad 2 warum denn das ist doch schon voll alt das ding