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Unibody-Prinzip jetzt auch in Kopfhörern [Apple-Patente]

Die Patentfabrik Apple steht nicht still. Jedes Jahr reicht das Unternehmen zahlreiche Anträge beim amerikanischen Patentamt Patent and Trademark Office ein. In einem von ihnen, der kürzlich entdeckt wurde, beschäftigt Apple sich mit einem Produktdetail, dem generell nicht so viel Aufmerksamkeit zuteil wird: Den Kopfhörern. Der Antrag beschreibt eine neue Herstellungsmethode für die kleinen weißen Ohrstöpsel.

Das Patent

Der Antrag (engl.) mit dem Titel Ultrasonically welded structures and methods for making the same beschreibt ein Verfahren, bei dem die Außenteile des Kopfhörers anstelle von Klebstoff von einer mit Ultraschall geschaffenen Schweißnaht verbunden werden. Es werden also Verbindungen geschaffen, ohne dass ein zusätzlicher Stoff verwendet werden muss. Damit werden Kopfhörer ermöglicht, die wie aus einem Stück geschaffen scheinen. Mit der Methode lassen sich nicht nur Teile gleichen Materials verbinden, sondern auch bspw. Gummiteile mit Plastikteilen. Dies soll neben der Haltbarkeit auch den Tragekomfort der kleinen Ohrstecker erhöhen. Das Patent wurde bereits im Mai 2011 eingereicht, veröffentlicht wurde es jedoch erst kürzlich.

 

Unibody-Prinzip wird fortgesetzt

Das Patent würde eine Anwendung des Unibody-Prinzips auch auf ein vergleichsweise kleines Zubehörteil wie die Kopfhörer ermöglichen. Das Prinzip kommt bisher vor allem beim MacBook Pro zum Tragen und sorgt dabei für eine stabile Bauweise und ein optisches Highlight, das für nicht wenige Kunden ein tragendes Kaufargument ist.

Apple würde damit einen weiteren Schritt bezüglich eines einheitlichen Produktdesigns machen. Außerdem ließe sich die Technologie auch auf andere Zubehörteile anwenden, sodass über kurz oder lang immer mehr Zubehör aus einem Guss für iOS-Devices zu haben sein könnten.

Zugegebenermaßen ist das nichts, was jedem Kunden auf Anhieb auffallen wird. Aber auf der anderen Seite würden hochwertigere Kopfhörer Apple ganz gut zu Gesicht stehen. Diese stellen aktuell nämlich – vor allem am Preis gemessen – eine Schwachstelle in Apples Zubehörsortiment dar. Wünscheswert wären allerdings nicht nur Verbesserungen in Bauweise, sondern auch in der Audioqualität.

 

Quelle: Apple Insider (engl.)

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7 Kommentare

  1. Das ist mal wieder ein Beispiel für die Apple-Art. Nachdenken bis ins Detail, selbst wenn es für den letztlich Anwender keinen augenscheinlich Vorteil bietet.

  2. Naja, ich denke mal gut 60% der Apple Kunden wird es nicht auffallen, da sie wohl so wie ich handeln und die kopfhörer in der schachtel lassen, da es meiner meinung nach mit die schlechtesten auf dem markt sind (egal ob neu gekauft oder bei einem gerät beigefügt).

  3. Eine bessere Audioqualität würde ich auch begrüßen. Aber da bietet Apple ja auch die InEar Kopfhörer an. Kleine Änderungen hat Apple auch beim Ladekabel des neuen iPad gemacht. Der Übergang von Stecker zu Kabel ist länger geworden. Wahrscheinlich um Schäden zu minimieren. Denn leider gibt es viele Deppen die die Kabel immer durch ziehen am Kabel herausziehen anstatt am Stecker anzufassen. Aber auch diese Änderung dürfte nicht vielen auffallen.

  4. Da ich auf anständigen klang wert lege, waren die apple Kopfhörer schon immer unnötiges equipment für mich, ich betone für mich bevor
    wieder jemand jammert. Selbst die in ear von Apple finde ich nicht sonderlich toll. Was oben beschrieben wird ändert ja nichts an der klangqualität. Da bleibe ich bei meinen beyerdynamic kopfhörern

  5. die sollten sich lieber Gedanken um in-ear als Standard machen. Die Dinger jetzt nutzt schon seit Jahren keiner mehr da sie eh immer aus dem Ohr fallen

  6. Sennheiser the best and volume-booster cydia twaek…

  7. finde die applekopfhöhrer für ein wenig musikhören beim joggen oder radfahren völlig ausreichend und gut. denke auch das so etwas den wenigstens auffällt.