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Was bedeutet iOS 6 für den Gamingbereich?

Der Spielesektor war auf der Keynote vom vergangenen Montag ein sehr relevantes Thema. Mit der Ankündigung der Mac-Kompatibiliät des Game Centers kommen ab Mac OS X 10.8 Mountain Lion nun auch Mac-Nutzer in den Genuss, mit iOS-Spielern Games zu zocken und sich somit leichter mit Freunden und Bekannten zu messen.


Doch Apple ist hierbei nicht sonderlich revolutionär. Microsoft macht Ähnliches bereits mit der Xbox und Windows Phones und bindet die Spielekonsolenmarke stark in Smartphones ein, auch mithilfe einer iOS App.

Stets sprudeln zudem neue iOS Spiele auch auf den Computer und allzu lange wird es nicht mehr dauern, ehe iPhones und iPads in der Lage sein werden, noch hochauflösendere und aufwendig gestaltete Spiele zum Laufen zu bringen. Vor allem wenn andersherum Mac-Spiele den Weg auf iOS-Geräte schaffen, sind auch Entwickler in der Pflicht. Mit der Veröffentlichung von iOS 6 folgen außerdem weitere kleinere Updates für das Game Center im mobilen Betriebssystem. So gibt es neue Challenges, wo Freunde Highscores knacken müssen. Weitere Aktualisierungen sind aber noch unklar. Offen bleibt beispielsweise eine Art „Spielegruppe“, wo man sich als Gruppe organisieren kann, um miteinander Turniere oder Ähnliches zu spielen. Ein paar Features für das Game Center könnten also noch umgesetzt werden.

Macs als Zugpferd für Entwickler

Diablo 3 unterstützt auch das neue MacBook Pro mit einem hochauflösenden Retina-Display. Somit ist der neue Apple-Computer in der Lage, die gestochen scharfen Animationen und Grafiken des Top-Titels optimiert darstellen zu können. Der neue Mac löst somit das iPad 3 mit dem bis dato größten Retina-Display ab. Doch das iPad der dritten Generation schaffte es bisher nicht, Entwickler abseits von iOS für das Tablet zu begeistern. Die Top-Titel der Spielebranche sind nämlich nach wie vor nicht im App Store verfügbar. Aber mit der Retina-Auflösung des neuen MacBook Pro wird der Druck auf die Entwickler stärker, die nun mit ihren Games nachziehen müssen, auch für das iPad 3. Die Nachfrage besteht nämlich auf jeden Fall. Vor allem seit der AirPlay-Funktion werden Spielekonsolen für manche Zielgruppen mehr und mehr uninteressant. Das iPad oder das iPhone ersetzt dabei den Kontroller und dient lediglich als Quelle für das Spiel, das auf einem HD-TV via AirPlay projiziert wird.

Und auch in dem AirPlay-Segment gab es ein paar Neuerungen, die auf der Keynote gezeigt wurden. Pixel für Pixel kann der Bildschirm des Macs ab Mountain Lion nun auf einen Fernseher wiedergegeben werden. Mit iOS-Geräten ist dies in Kombination mit der Set-Top-Box Apple TV bereits seit gut einem Jahr möglich. Alles in allem wird der Gaming-Sektor somit stark erweitert, vor allem im Bereich des Mac.

Wie sieht die Zukunft aus?

Letztendlich wird es sich vielleicht darauf belaufen, dass iOS-Geräte in den kommenden Jahren so leistungsstark werden, dass Top-Titel der Branche, wie Diablo 3 oder Call of Duty vor allem auf dem iPad spielbar sein werden. Wie dies auch gelöst werden wird, bleibt aber offen. Vor allem AirPlay bietet ja eine Menge Möglichkeiten für Entwickler, das Gameplay bestmöglich anzupassen.

Was meint Ihr hierzu? Fehlen Eurer Meinung nach Top-Spiele im App Store für iOS-Geräte? Liegt es eher an Apple oder sind Entwickler nun an der Reihe, um geeignete Apps zu liefern? Die Hardware wird ja immer besser.

Bild: imore.com

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2 Kommentare

  1. Naja man sollte Bedenken, dass das iPad sehr warm werden kann… also wird es sicher schwerer die Hardware immer mehr zu optimieren, wenn keine Lüftung vorhanden ist… außerdem müsste der Speicher um einiges größer werden als bisher… Toptitel wie COD verbrauchen schon einige Gigabyte…

  2. Interessant. Schauen wir was Apple zum launch von iOS 6 im Herbst noch bringt.